Die Volksprinzessin

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Cindy aus Marzahn

Als arbeitslose „Cindy aus Marzahn“ hat sich Komikerin Ilka Bessin in die Herzen ihres Publikums gespielt. Das Showtalent ist mit dem Programm „Schizophren – Ich wollte ´ne Prinzessin sein“ am 6. und 7. Juni in der Frankfurter Jahrhunderthalle zu Gast. Mit Redaktionsmitglied Jörn Polzin sprach sie über ihre Rolle als „Cindy“ und ihren Weg ins Showgeschäft.

Erkennen dich die Leute auf der Straße?

Es gibt Menschen, die erkennen mich an meiner Stimme und sprechen mich dann auch an. Für die bin ich dann natürlich die Cindy (lacht). Auch im Flugzeug werde ich schon mal angesprochen.

Wie viel Cindy steckt denn tatsächlich in Ilka Bessin?

Das Bühnenprogramm gibt etwa 70 Prozent der Geschichten wieder, die ich selbst erlebt habe. Ich war auch vorübergehend arbeitslos und hatte meine Probleme. Von daher ist es für mich nicht so schwierig, diesen Charakter wiederzugeben.

Wie kam der Sprung ins Comedy-Geschäft?

Ich war früher Geschäftsführerin in einem Berliner Restaurant. Als ich dort gekündigt wurde, habe ich frustriert zu Hause gesessen und 35 Kilogramm zugenommen. Dann kam mir die Idee, beim Quatsch Comedy Club anzurufen. Ich habe die Leute lange zugetextet, bis ich an einem Talentwettbewerb teilnehmen durfte, den ich auch gleich gewonnen habe. So hat alles angefangen.

Was können die Zuschauer in Frankfurt erwarten?

Sie sollen Bauchkrämpfe bekommen vor Lachen, dann bin ich zufrieden. Eben Comedy fürs Volk mit normalen Lebensgeschichten.

Quelle: op-online.de

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