Mit einer Überdosis

Altenpfleger soll einen Patienten getötet haben: Weitere Opfer?

Darmstadt - Ein Altenpfleger soll in Südhessen einen seiner Patienten mit einer Überdosis Medikamente getötet haben. Gibt es weitere Opfer?

Der 44-Jährige habe die Tat gestanden und sitze seit Donnerstag in Untersuchungshaft, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Darmstadt mit. Gegen ihn werde wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Die Behörden prüfen auch, ob der Pfleger für weitere Todesfälle verantwortlich sein könnte. Es besteht ein dringender Tatverdacht, so die Beamten. Der Pfleger wurde zunächst in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Der 63 Jahre alte und schwer kranke Rentner war nach Angaben der Behörden vor einer Woche am Freitag (16. März) in einem Pflegeheim im östlichen Landkreis Darmstadt-Dieburg gestorben. Aufgrund eines Hinweises habe die Polizei zur Todesursache ermittelt. Eine Obduktion ergab Hinweise darauf, dass dem Mann eine Überdosis Medikamente verabreicht wurde. Bei seiner Festnahme am Mittwoch habe der Pfleger die Tat gestanden.

Erster Eindruck zählt - Das richtige Pflegeheim finden

Erst vor kurzem sorgten ähnliche Schlagzeilen deutschlandweit für Aufsehen. Wegen Mordes an 97 Patienten muss sich der verurteilte Ex-Krankenpfleger Niels H. erneut vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, aus Langeweile und Geltungsdrang 62 Patienten am Klinikum Delmenhorst und 35 am Klinikum Oldenburg umgebracht zu haben. (dpa/dr)

Rubriklistenbild: © dpa

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