Mit Arbeitsagentur-Hilfe lernen, Ältere zu pflegen

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Darmstadt - Die Agentur für Arbeit Darmstadt startet mit dem Konjunkturpaket II eine neue Initiative im Pflegebereich. Schwerpunkte der regionalen Förderoffensive sind Qualifizierungen in der Seniorenbetreuung und ab Herbst die Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger. Von Alexander Klug

Mit ihrem erweiterten Programm berücksichtigt die Agentur nicht nur die demografische Entwicklung der nächsten Jahre, sondern bietet interessierten Arbeitsuchenden die Möglichkeit einer Neuorientierung mit Zukunftsperspektive. Das Qualifizierungsprogramm wendet sich an bereits im Pflegebereich Beschäftigte ohne Berufsabschluss, an Berufsrückkehrer und an alle, die einen Wechsel ihrer beruflichen Tätigkeit planen. Die Ausbildung beginnt am 1. Oktober und dauert drei Jahre – sie wird im dualen System durchgeführt.

An der Ausbildung zum Altenpfleger interessierte Bewerber können Beratungstermine persönlich vereinbaren oder auch telefonisch unter 01801 555111.

Auszubildende müssen deshalb einen Schulvertrag mit einer Altenpflegeschule für die theoretische Ausbildung und gleichzeitig einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb für die praktische Ausbildung abschließen. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2500 Ausbildungsstunden, die theoretische Ausbildung mindestens 2100. Die Ausbildung endet mit einem praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfungsteil. Informationen über die Ausbildung in der Altenpflege erhalten Interessierte unmittelbar bei den Altenpflegeschulen, im Internet (zum Beispiel hier und auf den Internetseiten der Darmstädter Arbeitsagentur). Die Agentur kann, bei Nachweis der individuellen Förderungsvoraussetzungen, die Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger an Altenpflegeschulen in Bensheim und Darmstadt unterstützen.

Das Vorliegen der persönlichen Förderungsvoraussetzungen und Anerkennung der Notwendigkeit der Qualifizierung wird, nach Beratung durch die zuständige Agentur, mit der Aushändigung eines Bildungsgutscheines bestätigt. Eine Kostenübernahme ohne Beratung ist ausgeschlossen.

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