Fans können nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen

Busse und Bahnen stehen auch bei Spiel von Darmstadt 98 still

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Ein Wartehäuschen am Luisenplatz in Darmstadt.

Frankfurt/Darmstadt - Der Streik bei den hessischen Busfahrern ist auch am Samstag fortgesetzt worden. Auch das Bundesliga-Spiel vom SV Darmstadt 98 ist davon betroffen. 

Bevor am Montag das Schlichtungsverfahren beginnen soll, standen unter anderem in Darmstadt die Busse und Straßenbahnen still, wie Jochen Koppel von der Gewerkschaft Verdi am Samstag sagte. Dabei könne auch auf die Bundesliga-Begegnung zwischen Gastgeber Darmstadt 98 und Borussia Mönchengladbach keine Rücksicht genommen werden. Wenn während der Woche für Kinder und Berufstätige keine Busse und Bahnen unterwegs seien, könne man auch am Samstag für die Fußballfans nichts fahren lassen, erklärte Koppel.

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Der Verkehrskonzern HEAG mobilio wies auf seiner Internetseite darauf hin, dass Fußballfans das am südlichen Stadtrand gelegene Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können. Unterdessen ist die Gewerkschaft Verdi noch auf der Suche nach einem Schlichter für das Verfahren, das am Montag beginnen soll. Ab dann gilt Friedenspflicht und mit Beginn der Frühschicht am Montag fahren die Busse nach zwei Wochen wieder. Bis Sonntagabend sei mit einer Entscheidung für einen Schlichter zu rechnen, sagte Jochen Koppel. (dpa)

Busstreik in Hessen: Bilder

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