Radfahrerin erlag ihren Verletzungen

Neue Infos zum tödlichen Unfall in Darmstadt

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Ein schwerer Unfall hat den Verkehr in der Darmstädter Innenstadt lahmgelegt.

Darmstadt – Ein schwerer Unfall hat am Mittwoch den Verkehr in der Darmstädter Innenstadt lahm gelegt. Eine Radfahrerin erlag ihren tödlichen Verletzungen. Jetzt gibt es neue Informationen zum Tathergang.

Der Cityring im Bereich der Kreuzung Hügelstraße/ Kirchstraße bis hinter der Pädagogstraße war bis etwa 14 Uhr nur einspurig befahrbar, berichtet die Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge stieß um kurz nach 11 Uhr ein Auto mit einer Radfahrerin zusammen. Die 53 Jahre alte Darmstädterin wurde dabei lebensgefährlich verletzt. In der Klinik erlag sie ihren Verletzungen. Ermittlungen haben nun ergeben, dass die 53-jährige Darmstädterin ihr Fahrrad von der Einmündung Pädagogstraße in Richtung der gegenüberliegenden Straßenbahnschienen geschoben hatte, als es zum Zusammenstoß mit dem Auto auf der linken Fahrspur der Kirchstraße kam.

Der 24-jährige Autofahrer aus Iserlohn fuhr mit seinem Skoda die linke Fahrspur der Kirchstraße in Richtung Innenstadt. An der Einmündung Pädagogstraße erkannte er zu spät die querende Radfahrerin und konnte trotz der sofort eingeleiteten Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Dort erlag sie ihren Verletzungen. Der Autofahrer erlitt einen Schock.

Was nach einem Autounfall zu tun ist

Für die Unfallaufnahme ist über die Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Sachverständiger hinzugezogen worden. Durch die Absperrmaßnahmen kam es im innerstädtischen Straßenverkehr und bei den öffentlichen Verkehrsmitteln der HEAG zu erheblichen Behinderungen.

Die Polizei sucht dringend weitere Zeugen. Insbesondere einen Autofahrer, der kurz vor dem Unfall in die Pädagogstraße abgebogen sein soll. Der Fahrer soll vor dem Abbiegen die später verletzte Radfahrerin über die rechte Fahrspur der Kirchstraße gelassen haben.

Der Autofahrer, wie auch Zeugen, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden dringend gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier in Verbindung zu setzen. Telefon: 06151/969-3610.

Am Mittwoch kam es ebenfalls zu zwei weiteren schweren Unfällen in der Region. Auf der A3 legte ein schwerer Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Hanau hat am Mittwochmorgen gegen 8.55 Uhr den Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt lahm. Bei einem Zusammenstoß zwischen einen Laster und einem Auto wurden zwei Menschen leicht verletzt. 

Kritischer endete ein Unfall in Rödermark, bei dem ein Dietzenbacher lebensgefährlich verletzt wurde. Wegen eines medizinischen Notfalls verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses entwurzelte einen Baum und flog durch die Luft, ehe es auf dem Dach wieder zum Liegen kam. Der Mann musste von den Rettungskräften reanimiert werden. (chw)

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