24 Personen, keine Maske

Polizei löst Corona-Party in Sports-Bar auf – Gäste versteckten sich in Nebenraum

Eingeschaltetes Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug. (Symbolbildsammlung)
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Die Polizei hat eine Feier mit 24 Menschen in einer Bar im südhessischen Höchst aufgelöst. (Symbolbild)

In einer Sports-Bar in Höchst im Odenwald haben gleich 24 Personen die Corona-Regeln feiernd ignoriert. Vor der Polizei konnte sich allerdings keiner verstecken.

Höchst im Odenwald - „Feucht-fröhlich“ gefeiert haben insgesamt 24 Menschen in einer Bar in Höchst im Odenwald am Samstagabend (16.01.2021) – bis die Polizei kam. Die ließ sich nicht lange auf das Versteckspiel ein. Weil keiner der Anwesenden die Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beachtet hat, drohen jetzt Anzeigen.

Illegale Corona-Party in Höchst im Odenwald: „Feucht-fröhlich“ gefeiert

Streifenpolizisten wurden auf das illegale Treiben aufmerksam, als sie wiederholt beobachteten, wie am Samstagabend wechselnde Personengruppen die Sports-Bar über einen Hintereingang betraten. Die eingesetzten Beamten trafen gegen 22 Uhr dann zunächst 18 Personen im Hauptraum der Bar an, „feucht-fröhlich feiernd“, so das Polizeipräsidium Südhessen. Einen Mund-Nasen-Schutz habe niemand getragen, der gebotene Sicherheitsabstand sei ebenso wenig eingehalten worden. Sechs Gäste versuchten, sich in einem Nebenraum vor den Beamten zu verstecken – ohne Erfolg.

Den Anwesenden drohen jetzt Anzeigen wegen Verstößen gegen die örtlich geltende Corona-Verordnung, die in Absprache mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Höchst und dem Gesundheitsamt des Odenwaldkreises erstattet werden. Mit Schloss und Riegel will die Polizei außerdem weitere Feiern dieser Art ist in Höchst im Odenwald verhindern: Sie verschloss die Bar, der Schlüssel wird „in amtliche Verwahrung genommen.“

Corona-Partys trotz weiterhin hoher Fallzahlen: Auch in Offenbach wurde schon illegal gefeiert

Ende November löste die Polizei eine illegale Corona-Party in Offenbach auf. Auch dort versuchten Gäste sich zu verstecken, Einsatzkräfte trafen sie auf der Toilette und unter LKW an. (Matthis Pechtold)

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