Gericht entscheidet

Brutale Attacken auf dem Schlossgrabenfest: Erster Täter verurteilt

+
Die Gewalt auf dem Schlossgrabenfest in Darmstadt hat jetzt Konsequenzen.

Die brutalen Attacken am Rande des Schlossgrabenfests in Darmstadt haben erste Konsequenzen für den Täter. Das Gericht spricht ein erstes Urteil.

Darmstadt - Knapp ein Jahr nach massiven Attacken gegen die Polizei am Rande des Schlossgrabenfestes in Darmstadt ist am Donnerstag ein erstes Urteil gefallen. Das Amtsgericht Groß-Gerau verurteilte einen jungen Mann wegen seiner Beteiligung an der Randale zu zwei Wochen Jugendarrest, 1500 Euro Geldbuße und einem Antiaggressionstraining, wie der Direktor des Amtsgerichts Ulrich Eisfeld sagte.

Nach einem Bericht von "hessenschau.de" gestand der 19-Jährige, zwei Glasflaschen auf Beamte geworfen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte nach eigenen Angaben sechs Monate Jugendstrafe auf Bewährung gefordert und prüft nun eine Berufung gegen den Richterspruch.

Ausschreitungen auf dem Schlossgrabenfest in Darmstadt: Attacken auf Polizisten

Nach den Attacken auf die Polizisten Anfang Juni vergangenen Jahres habe die Staatsanwaltschaft mehr als 150 Verfahren eingeleitet, sagte der Sprecher der Behörde, Joachim Hauschild. In 30 Verfahren sei Anklage wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs erhoben worden

Die Polizei war am Rande des Schlossgrabenfestes wegen Körperverletzungen und Lärmbelästigungen in den Darmstädter Herrngarten gerufen worden. Dort wurden die Beamten mit Flaschen und Steinen beworfen. Mehrere Beamte wurden verletzt. (dpa)

Lesen Sie auch:

Tierquäler wirft lebende Eichhörnchenbabys in dem Müll - Nachbar schreitet in letzter Sekunde ein: Ein Tierquäler wirft in der Region Offenbach achtlos drei Eichhörnchenbabys in den Müll. Ein Nachbar schreitet rechtzeitig ein und rettet die Tiere. Über den Berg sind sie aber noch lange nicht.

Drama in Innenstadt: Radfahrerin stirbt nach Unfall - Polizei steht vor Rätsel:  Bei einem Unfall in der Hanauer Innenstadt kommt eine Frau ums Leben gekommen. Doch wie kam es zu dem Unglück? Die Polizei tappt im Dunkeln.

Dreiste Abzocke! Verstopfte Toilette kostet 3389 Euro: Sie nutzen die Not der Menschen aus und zocken sie dreist ab: Unseriöse Firmen nehmen für Öffnen einer Haustür schonmal 1900 Euro oder 3389 Euro für eine verstopfte Toilette.

Menschenhandel und Zwangsprostitution - Hat Ehepaar etliche Frauen ausgebeutet?

Einen Erfolg konnten Staatsanwaltschaft und Polizei in einem Fall wegen des Verdachts der Zwangsprostitution verzeichnen.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion