Viel zu tun, viel zu sehen

Jahresprogramm der KulturRegion

Darmstadt - Mit der Präsentation des Jahresprogramms „Museen & Sonderausstellungen 2016“ ist die KulturRegion FrankfurtRheinMain ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. Von Christian Riethmüller

Darmstadt Mit der Präsentation des Jahresprogramms „Museen & Sonderausstellungen 2016“ ist die KulturRegion FrankfurtRheinMain ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. Wie Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der Gesellschaft, gestern in Darmstadt bei der Vorstellung des 72 Seiten starken Hefts sagte, ist die Publikation ab sofort kostenlos in Museen, Rat- und Bürgerhäusern, Tourist-Informationen und in den RMV-Mobilitätszentren erhältlich. Diesmal haben sich 77 Museen und Ausstellungsorte beteiligt, die nicht nur ihr Programm, sondern auch ihre Institution vorstellen.

Wie Sabine von Bebenburg und Thomas Will, Landrat des Kreises Groß-Gerau, als Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion weiter berichteten, sind auch die Programmplanungen für die beliebten Veranstaltungsreihen „Garten RheinMain“, „Geist der Freiheit - Freiheit des Geistes“ und auch die „14. Tage der Industriekultur“ schon weit gediehen. Die Industriekultur-Tage sind in diesem Jahr in der Zeit von 13. bis 21. August geplant. Sie widmen sich unter dem Motto „Kleine Dinge - Große Wirkung“ allgemeinen Themen der Industriekultur. Das endgültige Programm soll im Juli vorliegen.

Bereits Mitte März wird das Jahresheft für die Reihe „Garten RheinMain“ erhältlich sein. Unter dem Motto „Grün trifft Blau. Grüne Ringe - Blaue Bänder“ widmet es sich schwerpunktmäßig jenen Parks und Grünräumen der Region, die aus historischenGründen oder durch bewusste Planung miteinander verbunden sind, wie etwa der Grüngürtel um Frankfurt herum. Insgesamt widmen sich rund 600 Veranstaltungen in der Region dem Thema Parks und Gärten.

Zum Kugeln: Flippermuseum pflegt alte Spielkultur

Bunte Lichter blinken, die Kugel rast die Rampe hoch: Willkommen beim Flippern. So wird heute nur noch selten gespielt. Foto: Jens Büttner
Wer ein begeisterter Flipperer ist oder sich für die alte Spielkultur interessiert, kann das Flippermuseum in Schwerin besuchen. Foto: Jens Büttner
Die Automaten des Flippermuseums in Schwerin sind nicht nur zum Ansehen da. Besucher können daran auch spielen, wie hier am Automaten "Star Trek" der Firma Williams. Foto: Jens Büttner
Mehr als 90 funktionstüchtige Flipper machen die seit 2008 aufgebaute Sammlung zu einem Hort für Spielwütige. Darunter ist der Vorläufer des Flippers, das Nadelklappenspiel "Turnier" aus dem Jahr 1934, zu finden. Foto: Jens Büttner
Zum Kugeln: Flippermuseum pflegt alte Spielkultur

Abgeschlossen sind die Planungen für das 22. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“, das unter dem Dach der KulturRegion von 1. bis 11. März an insgesamt 31 Spielorten in der Rhein-Main-Region abgehalten wird. Eingeladen sind 16 Theaterproduktionen aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Israel, Kamerun, Kanada, den Niederlanden und Spanien, die sich allesamt an ein junges Publikum - aber auch die Eltern - richten. Informationen zu Programm und Spielstätten bietet die Webseite www.starke-stuecke.net.

Mit dem Beitritt der Gemeinde Laubach (Landkreis Gießen) zählt die KulturRegion mittlerweile 44 Gesellschafter zwischen Bingen (Rheinland-Pfalz) im Westen und Miltenberg (Bayern) im Osten, Darmstadt im Süden und eben Laubach im Norden. Der jährliche Etat der Gesellschaft beläuft sich auf etwa 500.000 Euro. Wie Sabine von Bebenburg auf Anfrage sagte, hofft sie darauf, frühere Gesellschafter wie den Wetterau- und den Main-Kinzig-Kreis von einer Rückkehr in die Gesellschaft und Städte wie Mainz und Wiesbaden zum Eintritt bewegen zu können. Es gelte aber, erst die Kommunalwahl am 6. März abzuwarten, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Rubriklistenbild: © dpa

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