Polizei: Keine Gefahr für die Öffentlichkeit

Abschiebehäftlinge fliehen bei Toilettengang 

Darmstadt - Zwei Flüchtlinge sind beim Toilettengang aus dem Abschiebegefängnis des Landes Hessen in Darmstadt entkommen.

Die 35-Jährigen hätten nach ersten Erkenntnissen gegen 2.45 Uhr in der Nacht zu Montag bei ihrem Toilettengang einen Versorgungsschacht für ihre Flucht genutzt, sagte ein Sprecher der Polizei. Mit Hilfe von Decken gelang es ihnen dann wohl die Sicherheitszäune zu überklettern. Dabei dürften sie sich, laut ersten Erkenntnissen auch Schnittverletzungen zugezogen haben. Trotz des Einsatzes eines Hubschraubers und mehrerer Polizeistreifen blieb die Fahndung zunächst erfolglos.

Die Männer aus Algerien und Tunesien sollten demnächst abgeschoben werden. Der 1,65 Meter große Algerier war wegen unterschiedlichen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Er hat einen Dreitagebart und dunkle kurze Haare. Der Tunesier wiederum ist etwa 1,80 Meter groß und den Beamten wegen Erschleichung von Leistungen bekannt. Er hat eine Glatze und ebenfalls einen Dreitagebart. 

Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nach bisherigen Erkenntnissen nicht, teilte die Polizei mit. Die Fahndung dauere weiter an. Hinweise zu den beiden Geflüchteten nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06151/9690 entgegen. (dpa)

Erste Abschiebehafteinrichtung in Darmstadt: Bilder

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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