„Ein Tag der Superlative“

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Auch die Dieburger Feuerwehr beteiligte sich am Umzug anlässlich des Reinheimer Kreisfeuerwehrtages.

Reinheim - Rundum zufrieden sind die Mitglieder der Reinheimer Feuerwehren mit dem Verlauf ihres Kreisfeuerwehrtages, der vom vergangenen Samstag bis Montag in der Gersprenzkommune stattfand. Von Martina Emmerich

„Es war ein Fest der Superlative: Es kamen mehr Besucher, als wir erhofft hatten, und auch die Beteiligung am Umzug war größer, als wir erwartet hatten“, erklärt Klaus-Adam Schäfer, Wehrführer und erster Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Reinheim. Speziell für diese Großveranstaltung, die unter dem Motto „gemeinsam helfen – zusammen feiern“ stand, hatten sich die fünf Stadtteilfeuerwehren zu einer GbR zusammengeschlossen, um das Fest besser planerisch und finanziell organisieren und durchführen zu können. Schließlich galt es, neben dem Festprogramm mit Konzerten und Vergnügungspark den Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren des Landkreises Darmstadt-Dieburg und den Kreismusiktag zu gestalten.

Ein Höhepunkt des Tages: Die Sternfahrt mit Oldtimer-Fahrzeugen.

Gut kam bei den Besuchern die „Straße der Feuerwehr“ an, auf der die Feuerwehrkameraden über die Arbeitsgebiete, Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstungen informierten. Publikumsmagnet waren dabei die ausgestellten Oldtimer-Fahrzeuge, die am Samstagmittag eine Sternfahrt durch den Odenwald unternahmen. „Das älteste Fahrzeug, das sich daran beteiligte, war ein 77 Jahre altes, aber noch voll funktionstüchtiges Feuerwehrauto“, berichtet der Sprecher der Reinheimer Feuerwehr.

Vor voll besetztem Zelt trat am Abend die Showband „Die bayrische 7“ auf und heizte dem sehr gut gelaunten Publikum ein. Da gegen Ende der Veranstaltung noch immer tolle Stimmung herrschte, verlängerten die Organisatoren das Konzert um eine Stunde. Eine rege Beteiligung war auch beim Kreismusiktreffen zu verzeichnen, zu dem zahlreiche Feuerwehr-Spielmannszüge des Kreises am Sonntagmorgen kamen. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Auftritt der Musikgruppen von Spachbrücken und Ueberau.

Höhepunkt des Kreisfeuerwehrtages war der Festumzug, an dem sich über 70 Gruppen beteiligten. In Formation, mit Musik, alten Fahrzeugen und sportlichen Darbietungen schlängelte sich der Zug durch Reinheims Straßen, wo sich die Bürger den Umzug anschauten. Zum großen Finale trafen sich die Beteiligten dann nochmals im Festzelt, bevor der Abend ruhig ausklang.

Am Montagmorgen waren die Bevölkerung sowie die Ehren- und Altersabteilungen des Landkreises zum Frühschoppen eingeladen, danach klang der Reinheimer Kreisfeuerwehrtag langsam aus. Nun konnten die rund 150 Kameraden, die mit ihren zahlreichen Helfern im Einsatz waren, entspannt selbst ein wenig feiern, bevor es an dem Abbau ging.

„Das Fest kam in der Bevölkerung und bei unseren Gästen sehr gut an und ist ohne Vorfälle verlaufen“, erklärten die Organisatoren, die durch diese Veranstaltung auch für sich Positives zu verzeichnen haben: „Der Kreisfeuerwehrtag hat unsere fünf Stadtteilfeuerwehren zusammengeschweißt. Durch die Dienste mit den verschiedenen Kollegen lernten sie sich untereinander besser kennen, was die Kameradschaft gefördert hat.“ Ein Dank geht darüber hinaus an alle Feuerwehrkollegen und Vereine, die die Reinheimer Feuerwehr beim Fest unterstützt haben.

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