Expedition mit dem Regenwurm

Darmstadt - Warum sind manche Vogeleier gefleckt? Es gibt viele Meinungen und Vermutungen dazu. Was aber wirklich stimmt, steht nicht so richtig fest. Gemeinsam mit Kindern geht Diplom-Biologin Christiane Kern am Ostersonntag, 12. April, der Frage auf den Grund und schaut sich die Eier einmal genauer an.

Um 14 Uhr und um 15.30 Uhr sind Familien und Kinder zum Besucherlabor „Von der Schale bis zum Dotter - Spiele und Experimente rund um das Vogelei“ ins Bioversum Kranichstein (Kranichsteiner Straße 253) eingeladen. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk tragen.

In der Woche nach Ostern bietet das Museum Kindern von acht bis zwölf Jahren ein Ferienprogramm an. Von Dienstag, 14. April, bis Freitag, 17. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr, gehen die Kleinen auf „Expedition mit dem Regenwurm“. „Was die grüne Pflanze während des Sommers aufbaut, fällt im Herbst tot zu Boden. Regenwürmer, Schnecken, Asseln, Insektenlarven, Springschwänze, Tausendfüßer machen aus dem Abfall wieder Humus. Wie, wo, wann und warum sie das machen, erforschen wir mit einer Vielzahl von Experimenten“, so die Museumsleitung in einer Pressemitteilung. Die Teilnahmegebühr für das Bodenlabor für Kinder beträgt 70 Euro pro Kind - Material inklusive. Bestens ausgerüstet sollten die Teilnehmer mit robuster, dem Wetter angepasster Kleidung, zusätzlicher Wechselkleidung bei Regen, Gummistiefeln und Verpflegung sein. Sowohl für das Besucherlabor als auch für das Ferienprogramm bittet das Bioversum um Anmeldung unter 06151/97111888.

Als Teil des Ensembles Jagdschloss Kranichstein stehen die Türen des Bioversum - Museum biologischer Vielfalt Interessierten auch jenseits der Ferien immer dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr offen.

Der Name „Bioversum“ steht für das Programm des Museums: Die Vielfalt der Natur kennen und schätzen zu lernen – und zu verstehen, wie die Menschen sie beeinflussen und verändern. Beim Besuch des Buchenwaldes mit Bächen, Teichen und Wiesen lernen die Besucher eine Vielfalt an Arten und Lebensräumen kennen.

Kommentare