Krankenhäuser vor Vereinigung

Grünes Licht für Klinikfusion

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Darmstadt/Dieburg - Die Fusion zweier südhessischer Krankenhäuser geht voran. Das Klinikum Darmstadt und die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg wollen sich zusammenschließen.

Das Bundeskartellamt hat dem Antrag der beiden kommunalen Kliniken zugestimmt, wie der Darmstädter Klinikdezernent André Schellenberg (CDU) und der Darmstadt-Dieburger Landrat Peter Schellhaas (SPD) am Freitag mitteilten. „Nur im Verbund haben Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft eine wirtschaftliche Chance“, sagte Schellenberg. Man sei offen dafür, weitere Partner mit ins Boot zu holen.

Die Fusion soll Anfang des Jahres 2016 vollzogen werden. Derzeit erarbeiten die Geschäftsführer der Kliniken ein medizinisches Konzept. Mit der geplanten Fusion schließen sich insgesamt vier Standorte zusammen: Darmstadt und Darmstadt-Eberstadt in der Stadt, Groß-Umstadt und Jugenheim im Kreis. Im Klinikum Darmstadt werden jährlich 35.000 Patienten stationär und mehr als 70.000 ambulant behandelt. Die beiden Kreiskliniken zählen jährlich 15.000 stationäre und 30.000 ambulante Patienten. Das Dieburger St. Rochus-Krankenhaus sollte ursprünglich auch zu dem Verbund gehören, geht nach Dissonanzen vor allem über die Geburtshilfe aber mittlerweile wieder eigene Wege.

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