Identitätsschwindel bei der Polizeikontrolle

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Der Missbrauch von Ausweispapieren brachte einem 23-Jährigen noch mehr Ärger bei einer Polizeikontrolle am Dienstag.

Darmstadt - Einen Lügner enttarnten die Beamte der Polizeiautobahnstation Südhessen am Dienstagabend bei einer Fahrzeugkontrolle in der Gräfenhäuser Straße. Mit falschen Dokumenten wollte sich ein alkoholisierter Autofahrer aus der Affäre ziehen.

Da die Atemluft des 23-jährigen Mannes nach Alkohol roch, wurde bei dem Autofahrer ein Alkoholvortest durchgeführt. Dessen Ergebniswert von 0,69 Promille führte dann zu einem weiteren gerichtsverwertbarer Test auf der Polizeiwache und zu einer Verkehrsordnungswidrigkeit. Die Folgen: 500,- Euro, vier Punkte in Flensburg und einen Monat ohne Führerschein.

Lüge fliegt auf

Doch ausgerechnet diesen konnte der Bensheimer nicht vorlegen. Er versuchte noch mit dem Reisepass seines Zwillingsbruders die Beamten über seine wahre Identität zu täuschen. Doch der Schwindel flog auf und weiteres Ungemach droht. Neben Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Missbrauch von Ausweispapieren bekommt auch der Bruder Ärger, da er den Pass überlassen hatte.

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