Keine Chance für Langfinger

Darmstadt - Fahrraddiebstähle sind keine Seltenheit und verursachen Schäden in Millionenhöhe. Wer sich und seinen Drahtesel vor Langfingern schützen will, der bekommt heute Unterstützung von der Darmstädter Polizei.

Von 13 bis 17 Uhr werden am Polizeipräsidium in der Klappacher Straße 145 Fahrräder codiert. Mit im Boot ist auch die Opferhilfe Südhessen.Die Fahrradcodierung gilt als einfaches und sinnvolles Mittel, das eigene Rad für Diebe unattraktiv zu machen.

Codiert wird nach einem bundeseinheitlichen System. Jeder Radbesitzer erhält eine persönliche Identifikationsnummer. Damit wird das Fahrrad für potenzielle Diebe praktisch wertlos. Die Nummer setzt sich zusammen aus Autokennzeichen des Wohnortes, Gemeinde- und Straßenschlüssel, Hausnummer und den persönlichen Initialen. Besonders von Vorteil ist, dass auf eine zentrale Speicherung der Eigentümer- und der Fahrraddaten verzichtet werden kann: Der Fahrradcode funktioniert ohne jegliche Registrierung. Selbst wenn das Fahrrad gestohlen wird, ist es für die Polizei dennoch einfach, den richtigen Besitzer sehr schnell festzustellen und den Täter dingfest zu machen.

Personalausweis und 15 Euro nicht vergessen

Für die Codierung werden Personalausweis und - sofern vorhanden - Kaufquittung des Rades benötigt. Danach wird der individuelle Code für den Radbesitzer ermittelt und in das Sattelrohr eingefräst. Die Gravurstelle wird mit einer Folie gegen Korrosion geschützt. Damit gibt es auch ein optisches Signal an potenzielle Diebe: Dieses Fahrrad ist besonders gesichert. Die Codierung kostet 15 Euro.

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