Kontrollen bei Darmstadt

Polizei stellt gravierende Mängel bei Bussen fest

Darmstadt - Bei Kontrollen von Reisebussen haben Polizeibeamte mehrere Strafanzeigen gestellt. Außerdem erhoben sie Sicherheitsleistungen im fünfstelligen Bereich.

Ernüchterndes Ergebnis einer Polizeikontrolle auf Autobahnen rund um Darmstadt: Bei allen 16 Reisebussen, die zwischen dem 18. und dem 22. Oktober angehalten wurden, gab es Beanstandungen. Darunter waren sogar zwölf gravierende Verstöße, unter anderem wurden Fahrtenschreiber manipuliert oder Ruhezeiten nicht eingehalten. Die Fahrer eines mazedonischen Busses zum Beispiel legten den Kontrolleuren angebliche Bescheinigungen vor, die bestätigen sollten, dass die zwei vor der Abfahrt Urlaub hatten. Damit wollten sie fehlende Ruhezeiten verschleiern. Das Problem dabei: Ein an der Kontrolle beteiligter Beamter aus Baden-Württemberg hatte den selben Bus mit der gleichen Besatzung schon wenige Tage zuvor bei Karlsruhe überprüft. Die Folge : Sicherheitsleistungen gegen Fahrer und Busunternehmen von mehreren tausend Euro.

Wie die Polizei in Darmstadt am Dienstag weiter mitteilte, wurden sechs Strafanzeigen sowie 23 Anzeigen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten gestellt. Zudem wurden insgesamt 24.000 Euro als Sicherheitsleistungen erhoben. (jo/dpa)

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