Kreiskliniken fusionieren mit Klinikum Darmstadt

Kartellamt gibt grünes Licht

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Die Fusion soll für eine Bessere medizinische Versorgung im Landkreis Darmstadt-Dieburg sorgen.

Darmstadt-Dieburg - Grünes Licht für die Fusion und die damit verbundene Zusammenführung des medizinischen Leistungsangebots: Das Bundeskartellamt hat jetzt dem Antrag vom Klinikum Darmstadt und den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg zugestimmt.

Nun können weitere Schritte im Bezug auf die geplante Fusion eingeleitet werden.  Der Darmstädter Klinikdezernent André Schellenberg und Landrat Peter Schellhaas begrüßen das Vorhaben beider Krankenhäuser. „Ich bin sehr froh, dass das Bundeskartellamt diesem Zusammenschluss zugestimmt hat. Denn nur im Verbund haben Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft eine wirtschaftliche Chance.

Die Fusion bietet die Chance, die stationäre Patientenversorgung zu optimieren, wohnortnahe Angebote zu erhalten und medizinische wie wirtschaftliche Synergieeffekte zu generieren. „Das sichert den Fortbestand beider Häuser“, sagt André Schellenberg. Für die Zukunft bedeutet das, dass in der Region eine Partientenversorgung auf höchstem medizinischen Niveau gesichert ist.

Weitere Partner werden ins Boot geholt

Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt mit Verhandlungen darüber, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Clemens Maurer und Prof. Dr. Steffen Gramminger, Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH, und Christian Keller, Geschäftsführer der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, entwickeln jetzt das gemeinsame medizinische Konzept weiter und bereiten die Struktur für die Fusion vor.

In Zukunft sollen noch weitere Partner mit ins Boot geholt werden. Mit der geplanten Fusion schließen sich insgesamt vier Klinikstandorte zusammen. Im Klinikum Darmstadt werden in 20 Häusern und Instituten jährlich mehr als 100 000 Patienten behandelt – 35 000 von ihnen stationär und mehr als 70 000 Menschen ambulant.

Zu den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg gehören die Kreisklinik Groß-Umstadt und die Kreisklinik Jugenheim, die im Jahr zusammen 15 000 Menschen stationär und 30 000 Personen ambulant versorgen.

chi

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