Stadt kürt Siegerentwürfe fürs Besucherzentrum

Mathildenhöhe: Auf dem Weg zum Weltkulturerbe

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Die Arbeit eines deutsch-österreichischen Teams gilt als hervorragende Planungsgrundlage für das neue Besucherzentrum. Hier der beteiligte Architekt Stefan Marte vor einem Modell.

Darmstadt - Im Architektenwettbewerb für das neue Besucherzentrum und die städtebauliche Entwicklung der Mathildenhöhe hat die Stadt Darmstadt die Siegerentwürfe gekürt. Den ersten Preis holte laut einer Mitteilung von gestern ein Planerteam aus Österreich und Hamburg.

Die Arbeit von Marte. Marte Architekten (Feldkirch) und WES-Landschaftsarchitektur (Hamburg) sei eine „hervorragende Grundlage“ für die Realisierung dieses „wichtigen Infrastrukturprojektes“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

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Mit dem Bau des Zentrums soll im Jahr 2020 begonnen werden. Die Eröffnung ist für 2022 geplant. Die Kosten sollen im „oberen einstelligen Millionenbereich“ liegen. Das Zentrum gilt als wichtiger Bestandteil bei der Bewerbung der Künstlerkolonie Mathildenhöhe für das Unesco-Weltkulturerbe: „Wir schaffen dort eine Plattform, um die Besucher an diesen besonderen Ort heranzuführen“, sagte Kulturreferent Ludger Hünnekens. Die Unesco will demnach im Sommer 2020 entscheiden, ob die Mathildenhöhe Welterbe wird.

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Für den europaweiten Wettbewerb wurden 22 Beiträge eingereicht. Auf den zweiten Platz kamen Max Dudler mit Landschaftsarchitekt Planorama (beide Berlin). Zudem wurden zwei Anerkennungspreise vergeben. Die Wettbewerbsbeiträge werden bis 2. Dezember im Darmstädter Designhaus gezeigt. (dpa)

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