Erweiterung geht in nächste Phase

Max-Planck-Gymnasium: Bagger planieren Schulhof

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Das Umstädter Gymnasium ist derzeit eine Baustelle: Die alten Pavillons auf dem Schulhof wurden abgerissen. Mit dem Neubau wird Anfang 2018 begonnen.

Groß-Umstadt - Abrissarbeiten am Max-Planck-Gymnasium: Die Pavillons auf dem Schulhof sind Geschichte. Zum Schuljahresbeginn wurde außerdem eine neue Schulleiterin eingestellt.

Mitten in den Ferien herrscht auf dem Schulgelände des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) Hochbetrieb: Die alten Pavillons auf dem Schulhof werden abgerissen. Noch herrscht ein heilloses Tohuwabohu, doch wenn die Schüler am Montag, 14. August, in ein neues Schuljahr starten, haben die Bautrupps Ordnung geschaffen. Zum Schuljahresbeginn 2017/18 wird es auch eine neue Schulleiterin geben, dies teilte Dieter Eitel, stellvertretender Leiter des Staatlichen Schulamts mit. Noch ist der Name ein wohlgehütetes Geheimnis, noch nicht publik, wer das Erbe von Dr. Margarete Sauer antritt, die am 1. Februar diesen Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Die neue Ära ihrer Nachfolgerin wird von Baumaßnahmen flankiert, die sich noch bis in den Sommer 2020 erstrecken können, so die Auskunft des Schulträgers. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg investiert kräftig, um die eklatante Raumnot des Gymnasiums zu beenden. Ein Problem, das aufgrund der Lage der Schule im Altstadtbereich seit Jahren auf den Nägeln brennt.

Im Neubau auf dem Schulhof, ein dreigeschossiges Bauwerk, das teilweise auf Stelzen ruht, werden rund zehn weitere Klassenräume, Team- und Mentorenräume, Teeküche, Büros und Lagerräume untergebracht. Baustart für den Neubau ist allerdings erst Anfang 2018. Zuvor muss noch eine Kanalsanierung in offener Bauweise auf dem Schulhof durchgeführt werden. Dies ist für die Herbstferien vorgesehen

Das neue Schulgebäude wurde entgegen ersten Planungen modifiziert. Das Gebäude wird rund 55 mal 11 Meter im Grundriss und steht zum Teil auf Stelzen. Der Mittelteil soll als Zugang und überdachter Schulhof dienen. Alles wird teurer. Vom ersten Planungsansatz, 2,6 Millionen Euro, sind die Projektkosten nach dem finalen Raumprogramm auf 4,9 Millionen Euro (brutto) gestiegen. Der Neubau soll nach den Herbstferien 2018 in Betrieb gehen. Die Gesamtmaßnahme ist bis Sommer 2020 geplant. (ula)

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