Neuer Fund im Besucherzentrum zu bestaunen

Shinisaurier in der Grube Messel

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Dieser Fund zeigt: Die Shinisaurier haben Europa früh erreicht.

Messel - Shinisaurier haben Europa viel früher erreicht, als bisher angenommen. Diesen Neufund präsentiert die Grube Messel jetzt in einer kleinen Sonderausstellung in der Schatzkammer des Besucherzentrums.

Im Jahr 2012 fanden Mitarbeiter der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung aus Frankfurt im Ölschiefer der UNESCO-Welterbestätte Grube Messel den abgeworfenen Schwanz einer Echse. Eine echte Sensation: Dadurch gelang der erste Nachweis der Shinisaurier in Europa im Eözän vor zirka 56 bis 34 Millionen Jahren. Diese Abstammungslinie ist heute nur durch eine einzige in China lebende Art vertreten, die chinesische Krokodilechse. Dieser Neufund belegt, dass Shinisaurier Europa viel früher erreicht haben, als bisher angenommen wurde.

Seit dem gestrigen Mittwoch ist das 15 Zentimeter lange Original dieses erstaunlichen Fundes in der Schatzkammer des Besucherzentrums „Zeit und Messel Welten“ zu bestaunen. Gezeigt werden in der Sonderausstellung von Exponaten der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung außerdem die A- und B-Platten zweier fossiler juveniler Schildkröten aus der Grube Messel. Das Besucherzentrum ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der letze Einlass in die Ausstellung ist um 16 Uhr.

In geführten Touren gelangen Besucher in die Grube hinein und können einen Blick auf die aktuelle Ausgrabungsstelle werfen. Die Startzeiten dafür erfahren Interessenten auf der Webseite der Grube Messel, www.grube-messel.de, oder telefonisch unter s 06159 717590. Eine Reservierung wird den Besuchern empfohlen.

chi

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