Großeinsatz in Darmstadt

Verdächtiges Paket: Polizei sperrt Willy-Brandt-Platz

Darmstadt - Im Zusammenhang mit der DHL-Bomben-Erpressung kommt es zu einem Vorfall in der Bismarckstraße. Die Polizei sperrt das Gebiet und untersucht ein Päckchen, was sich allerdings als harmlos erweist.

Erst am vergangenen Freitag wurde auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt ein Bombenalarm ausgelöst. Mitten im Weihnachtsgeschäft verlangen der oder die Erpresser von der Pakettochter der Deutschen Post mehrere Millionen Euro und drohen mit weiteren Bomben. Heute kam es zu einem Zwischenfall in Darmstadt: Ein verdächtiges Päckchen wurde der Polizei gegen 12.20 Uhr in der Bismarckstraße im Johannesviertel gemeldet. Die auf der Paketsendung vermerkte Adressatin war dort niemandem bekannt.

Die Polizei sperrte das betroffene Gebiet im Bereich des Willy-Brandt-Platzes vorsorglich weiträumig ab. Behinderungen in der Innenstadt waren die Folge. Ortskundige Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Gegen 13.00 Uhr konnte die Polizei aber wieder Entwarnung geben. Die Absperrmaßnahmen wurden aufgehoben. Das Päckchen erwies sich als harmlos und wurde, wie die polizeilichen Nachforschungen ergaben, vermutlich durch den Paketdienst an die falsche Adresse geliefert. Die Empfängerin konnte sich ihre Büchersendung anschließend beim 1. Polizeirevier abholen. Mittlerweile fahnden mehr als 50 Ermittler nach den DHL-Erpressern. (eps)

Neue Zustell-Formen: So landen Pakete beim Empfänger

Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. Foto: Deutsche Post DHL Group
Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. Foto: Hermes Europe GmbH
Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. Foto: GLS
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. Foto: DPD
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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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