Auf Heimweg verfahren

Polizei stoppt erschöpften Autofahrer - Feiernde zahlen Hotel

Darmstadt - Ein völlig erschöpftes Ehepaar in einem Auto stoppt die Polizei vergangene Nacht. Die beiden hatten sich auf dem Heimweg vom Bodensee völlig verfahren, allerdings reicht ihr Geld nicht für ein Hotel aus.

Kurz nach Mitternacht stoppt die Polizei den Wagen eines 56 und 57 Jahre alten Ehepaares aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf. Zuvor machen andere Verkehrsteilnehmer die Beamten auf das Auto aufmerksam. Der 57-Jährige hinter dem Steuer war auffallend langsam unterwegs. Wie die Polizei berichtet gibt der Mann dann an, dass er und seine Frau seit 9 Uhr morgens auf dem Heimweg vom Bodensee seien. Das Paar hatte sich offenbar hoffnungslos verfahren.

Die Beamten untersagen den beiden daraufhin die Weiterfahrt und bringen sie zu einem Hotel. Allerdings stellt sich hier heraus, dass das Geld der Gestrandeten aufgebraucht ist. Feiernde Hotelgäste werden dann aber auf das Problem der beiden aufmerksam: sie legen zusammen und ermöglichen so dem Ehepaar die Hotelübernachtung inklusive Frühstück, so die Polizei weiter. Sichtlich gerührt nehmen die beiden das Angebot dankend an. (jo)

SOS vom Smartphone: Das Mobiltelefon als Nothelfer

Nach dem Alarm sollen bei "Mein Notruf" Mitarbeiter in der Rettungszentrale anhand des lokalisierten Standorts und persönlicher Daten passende Hilfe organisieren können. Foto: Mein-Notruf GmbH
Mit einem Klick auf den roten Alarm-Button setzt man bei der App "Mein Notruf" einen Notruf ab, ohne dass man sprechen muss. Foto: Mein-Notruf GmbH
Einige Notfall-Apps wie etwa der Schweizer Anbieter "Uepaa!" leiten Notrufe an eine eigene Rettungszentrale weiter. Foto: Uepaa AG
Die App "Protegon SOS" löst bei Alarm die Kamera des Smartphones aus und schickt das Foto an die interne Rettungszentrale. Foto: Protegon SOS
SOS vom Smartphone: Das Mobiltelefon als Nothelfer

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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