Polizeibeamten erschießen ein Tier

Rinder blockieren Zugverkehr

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Rinder am Reinheimer Bahnhof.

Reinheim - Eine Herde ausgebrochener Rinder hielt die Polizei fast einen Tag lang in Schach. Dabei legten sie auch den Zugverkehr lahm.

Drei junge ausgebrochene Rinder haben am Mittwoch, 23. Juli, nicht nur die Polizei in Atem gehalten, sie sorgten auch für eine Sperrung des Bahnverkehrs. Die Zebus – eine asiatische Rinderart – wurden erstmals gegen 13.45 Uhr auf der Bundesstraße 426 zwischen Hahn und Reinheim gemeldet. Unbeeindruckt von ihren Verfolgern, die sie wieder einfangen wollten, setzten die Tiere ihren Weg auf den Bahngleisen nach Reinheim fort. Die Gleise führten die Rinder direkt zum Bahnhof, wo bereits ein Zug wartete, da wegen den Zebus die Bahnstrecke von der Bundespolizei gesperrt worden war. Die Kälber stoppten vorerst ihren Marsch und machten vor dem Zug halt, blockierten allerdings weiterhin die Gleise. Da die Tiere völlig aufgebracht und unkontrolliert umherliefen, musste ein Jagdpächter hinzugezogen werden. Um eine Gefährdung für Dritte auszuschließen, fiel die Entscheidung, die Rinder zu erschießen. Ein Tier wurde tödlich getroffen. Die beiden anderen flohen schließlich trotz Schussverletzungen. Gegen 18 Uhr gab die Polizei die Verfolgung auf.

chi

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