Regierungspräsidium optimiert Fälschungssicherheit

Schillernde Effekte auf Dokumenten

Missbrauch ausgeschlossen: Beim Versuch der Ablösung zerfällt das Hologrammetikett in viele kleine Bestandteile und wird so unbrauchbar.

Darmstadt - Zur Verbesserung der Fälschungssicherheit stattet das Regierungspräsidium Darmstadt im Rahmen eines Pilotprojekts einen Teil der erstellten Dokumente mit neuartigen Hologrammetiketten aus. Ähnlich wie bei Geldscheinen sind im Hologramm je nach Lichteinfall unterschiedliche Motive erkennbar; neben dem Hessenwappen beispielsweise die Schriftzüge „Regierungspräsidium Darmstadt“ und „HESSEN“.

Nach Mitteilung des Regierungspräsidiums werden zunächst so genannte Exportzertifikate mit dem mehrfarbig schillernden Aufkleber versehen. „Diese Dokumente dienen der nationalen Zulassung von Arzneimitteln im Ausland und sind Begleitpapiere für Arzneimittellieferungen hessischer Pharmaunternehmen in fast alle Länder der Welt. Die Echtheit muss daher unbedingt gewährleistet sein“, sagt Regierungspräsident Johannes Baron.

Das eigens für das Regierungspräsidium Darmstadt gestaltete Etikett besitzt eine Klebefläche, die auf fast jedem Untergrund haftet. Es bietet daher noch weitere Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise bei der amtlichen Versiegelung sichergestellter Gegenstände. Eine missbräuchliche Nutzung schließt die Behörde aus, denn beim Versuch der Ablösung zerfällt das Etikett in viele kleine Bestandteile und wird dadurch unbrauchbar.

„Wenn sich das Hologrammetikett in der Pilotphase bewährt, könnte es auch auf anderen vom Regierungspräsidium erstellten Dokumenten Verwendung finden“, so Regierungspräsident Johannes Baron abschließend.

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