Ministergespräch: Alternativen zur abgeplanten Darmstädter Nordostumgehung

„Schluss mit dem Stillstand“

Darmstadt-Dieburg - Groß war die Empörung im „Hinterland“, als eine Mehrheit der Darmstädter Kommunalpolitiker 2011 beschloss, die bis dahin endlich baurechtlich abgesicherte Nordostumgehung auf dem Stadtgebiet nicht weiter zu verfolgen.

Die misslichen Verkehrsverhältnisse sind geblieben, jetzt entsteht ein Bündnis aus politischen Vertretern der Region und des Landes, um Alternativen zu suchen.

Im Landratsamt in Kranichstein hat es dazu gestern ein Gespräch gegeben, an dem für die Region die Landräte Klaus Peter Schellhaas (Darmstadt-Dieburg), Dietrich Kübler (Odenwaldkreis), Bürgermeisterin Christel Sprößler (Roßdorf), die Bürgermeister Achim Grimm (Groß-Zimmern), Joachim Ruppert (Groß-Umstadt) sowie Werner Thomas (Dieburg) sowie für das Land Hessen Wirtschafts- und Verkehrsminister Florian Rensch teilgenommen haben.

Vereinbart wurde eine „Machbarkeitsstudie“, die ausdrücklich „ergebnisoffen“ gehalten werden soll.

Konkrete Trassenvorschläge nannten die Kommunalpolitiker in einem Pressegespräch daher bewusst nicht.

Es steht aber außer Zweifel, dass bei den Untersuchungen auch die in der Vergangenheit immer wieder diskutierte Verlängerung der B 38 über die Abschlussstelle Roßdorf hinaus bis zur A 661 eine Rolle spielen wird.

sr

Rubriklistenbild: © Symbolbild/dpa

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