Stadtleitbildpaten geben Tipps

Mit dem Rad sicher durch die Dunkelheit

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In der dunklen Jahreszeit ist eine intakte Lichtanlage am Fahrrad besonders wichtig.

Dieburg (eha) ‐   Eine funktionierende Beleuchtung am Fahrrad kann gerade in der dunklen Jahreszeit lebenswichtig werden. Höchste Zeit also, jetzt einmal die komplette Lichtanlage zu überprüfen. Hierfür halten die Stadtleitbildpaten Dr. Christine Köpken-Watts und Michael Dingeldey vom städtischen Bauamt einige Tipps parat. Beide arbeiten am Projekt „Dieburg zur fahrradfreundlichsten Stadt in Hessen machen“.

Zu den wichtigsten Hinweisen gehört, dass die Kabel intakt und korrekt an Dynamo und Lampen befestigt sein müssen. Klar, dass die Glühbirnen funktionieren sollten und der Scheinwerfer nach vorne auf die Fahrbahn leuchtet. Der Dynamo bringt nur dann genügend Power, wenn er optimal am Laufrad rollt. Sollte sein Rädchen durchrutschen, hilft fürs erste eine Gummikappe. Auf Dauer reicht das aber nicht. Naben- und Speichendynamos sind witterungsunabhängig und liefern selbst bei Nässe die volle Energie.

Halogenscheinwerfer und Diodenrückleuchten sind deutlich heller und verfügen teilweise über Standlicht. So ist man beim Anhalten viel besser zu erkennen.

Batterieleuchten sind als Ersatz für die fest angebaute Beleuchtungsanlage nur für Rennräder unter elf Kilogramm Gewicht zugelassen. Bei allen anderen Fahrrädern, auch Mountain-Bikes, dürfen sie als Zusatzleuchten verwendet werden.

Fahrradhändler bieten spezielle Inspektion für den Winter an. In vielen Orten macht auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Beleuchtungs-Checks.

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