Straßenbauarbeiten auf B 26

Darmstadt-Dieburg - Roßdorf/Dieburg   Ab kommenden Montag ist auf der B 26 zwischen den Anschlussstellen Roßdorf-Ost und Groß-Umstadt/Dieburg- Mitte mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Dort beginnt das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Darmstadt mit umfangreichen Arbeiten. In den nächsten Wochen wird die Fahrbahndecke auf dem rund 8,1 Kilometer langen Teilabschnitt in Fahrtrichtung Babenhausen saniert. Die Betonfahrbahn zeigt in diesem Streckenabschnitt deutliche Alterserscheinungen. Die Betonplatten sind gerissen, teilweise sind die Kanten und Ecken abgebrochen. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten musste das ASV in den vergangenen Jahren wiederholt umfangreiche punktuelle Instandsetzungsarbeiten durchführen.

Ab kommenden Montag wird zunächst eine so genannte „3+1-Verkehrsführung“ zwischen den Anschlussstellen eingerichtet. Das bedeutet, dass eine Fahrspur in Richtung Babenhausen auf die nördliche Fahrbahn verlegt werden muss. Die Einrichtung der Verkehrsführung wird rund zwei Wochen in Anspruch nehmen. Hierbei kann es zu größeren Verkehrsbehinderungen kommen, weil beispielsweise beim Aufbringen der Markierung ein Fahrstreifen gesperrt werden muss. Danach können die eigentlichen Bauarbeiten anfangen.

Durch die „3+1-Verkehrsführung“ stehen dem Verkehr dann in beiden Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Verkehrsbehinderungen werden dadurch so gering wie möglich gehalten.

Zu Beginn der Arbeiten werden die Schutzplanken im Mittelstreifen ausgebaut und der Entwässerungskanal wird in Teilabschnitten erneuert. Danach werden 22 Zentimeter Asphalt in mehreren Schichten auf die vorhandene Betonfahrbahn aufgebracht. Später wird eine Betonschutzwand im Bereich des Mittelstreifens hergestellt.

In der zweiten Bauphase (August/September) muss die Anschlussstelle Gundernhausen im Zuge der Maßnahme für rund eine Woche voll gesperrt werden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende September fertiggestellt. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen rund 5,33 Mio. Euro. Sie werden vom Baulastträger der B 26, dem Bund, übernommen.

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