Die total vernetzte Stadt

Darmstadt stößt zahlreiche Projekte zur Digitalisierung an

Offenbach/Darmstadt - Mehr als 30 Digitalisierungsprojekte will Darmstadt mit Beginn dieses Jahres auf den Weg bringen.

Im vergangenen Juni hatte die Stadt den Wettbewerb „Digitale Stadt“ gewonnen, den der IT-Branchenverband Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen hat.

Wie Bitkom berichtet, wollen mehr als 20 Digital- und Telekommunikationsunternehmen eine Summe in zweistelliger Millionenhöhe investieren. Der genaue Betrag werde sich in Gesprächen mit den Unternehmen ergeben, sagt Michael Kolmer, Leiter des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung. Das Land Hessen habe einen Zuschuss von zehn Millionen Euro zugesagt. Mit dem Geld soll Darmstadt zur digitalen Modellstadt werden.

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Auf dem Gebiet des Verkehrs beispielsweise soll eine sensorgestützte Steuerung dabei helfen, Staus zu vermeiden, die Luftverschmutzung zu verringern und den Autofahrern mittels einer „Grünphasenvorhersage“ ein zügigeres Vorankommen ermöglichen. Durch das „Smart Parking“ soll außerdem die Parkplatzauslastung verbessert werden. Sensoren sollen freie Stellflächen in Echtzeit melden, womit langwieriges Suchen ein Ende hätte. Auch Energieversorgung, Schulen, Gesundheitswesen, Handel und Verwaltung sollen mit neuen Technologien ausgestattet werden.

Dazu will die Stadt eine zentrale Datenplattform schaffen, die als Schnittstelle für Anwendungen und Nutzer dienen soll. Unter Berücksichtigung von Belangen des Datenschutzes sollen interessierten Nutzern Daten aus Wirtschaft und Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden. (dpa/ses)

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