Totschlag-Prozess um Burg Frankenstein

Kopf und Beine abgetrennt: Angeklagter schweigt

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Darmstadt - Ein mysteriöses Verbrechen mit einer männlichen Leiche ohne Kopf und Beine wird von heute an vor dem Landgericht Darmstadt verhandelt. Zehn Monate nach dem grausigen Fund muss sich ein Mann wegen Totschlags verantworten.

Zehn Monate nach dem Fund einer Leiche ohne Kopf und Beine in Südhessen muss sich ein 56 Jahre alter Mann wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Der Angeklagte wollte sich am Dienstag zu Beginn des „Torso“-Prozesses vor dem Landgericht Darmstadt nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, „einen Menschen getötet zu haben, ohne Mörder zu sein“.

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Der Mann soll das 48 Jahre alte Opfer im September 2012 in Büttelborn umgebracht und dann Kopf und Beine abgetrennt haben. Dann habe er den Torso in die Nähe der Burg Frankenstein bei Mühltal gebracht und mit Benzin in Brand gesteckt. „Kopf und Beine fehlen bis heute“, erläuterte die Staatsanwaltschaft. Die Identität des Toten konnte mit Hilfe seiner auffälligen Tätowierungen geklärt werden.

dpa

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