„Xynthia“ hält die Feuerwehr auf Trab

+
Abgeknickte Bäume waren an diesem Sonntag keine Seltenheit.

Darmstadt-Dieburg - Das gewaltige Sturmtief „Xynthia“ führte am Sonntag (28.2.) zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehren im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Die Rettungsleitstelle in Dieburg verbuchte über 300 Einsätze im Landkreis aufgrund des schweren Sturmtiefs.

Über 330 Einsätze zählte die Rettungsleitstelle in Dieburg bis zum frühen Sonntagabend. Rund 60 der 80 Freiwilligen Feuerwehren im Kreis waren mit Sicherungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten beschäftigt. Abknickende Äste und fallende Bäume wurden aus allen Regionen des Landkreises gemeldet. Derzeit liegen die Schwerpunkte der Verwüstungen in Dieburg, Griesheim, Pfungstadt und Weiterstadt.

Zahlreiche Bäume sind umgefallen oder drohten umzustürzen. Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern deckten vielerorts Dächer von Häusern und Scheunen ab. Zeitweise mussten zahlreiche Landes- und Kreisstraßen für die Aufräumarbeiten gesperrt werden.

Trotz der Schäden keine Verletzte oder Todesopfer

Zahlreiche Schäden an Autos und Gebäuden gingen auf „Xynthias“ Rechnung.  

Die Bahnstrecken Darmstadt-Mainz und Dieburg-Aschaffenburg wurden gesperrt. Auf den Schienen und Oberleitungen liegende Bäume und Äste verhinderten die Durchfahrt. Die Straßenbahnenlinien nach Griesheim und Seeheim-Jugenheim stellten ihren Betrieb komplett ein. Anders als in anderen Regionen in Deutschland sind im Landkreis Darmstadt-Dieburg bisher keine Verletzte oder gar Todesopfer zu beklagen. Laut der Rettungsleitstelle sind lediglich Sachschäden zu verzeichnen.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare