Zusatzbus zum Flughafen soll Wartezeiten verringern

Darmstadt-Dieburg (jp) ‐ Die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) wird ein drittes Fahrzeug für den beliebten Busshuttle Airliner von Darmstadt zum Frankfurter Flughafen in Betrieb nehmen.

Die Mittel werden von der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg anteilig aufgebracht. Das zusätzliche Fahrzeug wird ab dem kommenden Montag (26.) immer dann eingesetzt, wenn durch Verkehrsbehinderungen Verspätungen auftreten, erklärt Geschäftsführer Matthias Altenhein und kündigt für Mitte Dezember einen neuen Fahrplan an.

Die jüngst von der DADINA-Verbandsversammlung beschlossene Maßnahme ist das Ergebnis einer Verkehrsuntersuchung. Die Gutachter rechneten vor, dass durch einen Verzicht auf Haltestellen in Darmstadt oder am Flughafen Fahrgäste und somit Einnahmen verloren gegangen wären. Deshalb soll die Pünktlichkeit durch den Einsatz eines zusätzlichen Bus-ses gewährleistet werden. „Damit können sich die Fahrgäste dann wieder auf die im Fahrplan angegebenen Zeiten verlassen, dies ist gerade für einen Busverkehr zum Flughafen wichtig“, so Altenhein. Zunächst wird nach den Herbstferien (26.) der heutige Fahrplan beibehalten.

Das zusätzliche Fahrzeug wird dann bei Verspätungen dafür sorgen, dass am Hauptbahnhof in Darmstadt wieder pünktlich abgefahren wird. Zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember wird ein neuer Fahrplan erstellt, bei dem die Fahrtzeit um einige Minuten verlängert wird. Dies ist notwendig, damit der Airliner dauerhaft pünktlich und zuverlässig seine Strecke fährt.

Fahrgäste, die von den Darmstädter Haltestellen „Mina-Rees-Straße“ und „Heinrich-Hertz-Straße“ in Richtung Flughafen fahren wollen, können mit dem Airliner oder der Buslinie K zum Darmstädter Hauptbahnhof gelangen.

Dort müssen sie in den Bus zum Flughafen umsteigen. Durch den Einsatz des dritten Fahrzeuges mit pünktlicher Abfahrt am Hauptbahnhof können sie bei Verspätungen nicht mehr damit rechnen, im selben Airliner-Bus vom Telekom-Viertel bis zum Flughafen zu fahren.

Mit dem Einsatz eines dritten Fahrzeuges eröffnet sich außerdem die Möglichkeit, den Airliner zu einem späteren Zeitpunkt bis in die Darmstädter Innenstadt, zum Beispiel an das Darmstadtium, zu verlängern.

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