Abenteuer Leben: auf geht’s!

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Volles Haus: Festlich ging es gestern in der Aula der Alfred-Delp-Schule bei der Verabschiedung der Abiturienten zu.

Dieburg - 236 Abiturienten freuten sich gestern in der Alfred-Delp-Schule (ADS) über das Ende ihrer Schulzeit. Ihre Abiturzeugnisse erhielten sie während einer feierlichen, aber auch witzigen Entlassungsfeier von ihren Tutoren ausgehändigt. Von Ulrike Bernauer

Ricarda Knauf und Dustin Posor hielten die Abschiedsrede für die Abiturienten.

Ricarda Knauf und Dustin Posor – die beiden Schüler mit den besten Abiturnoten können sich über ein glattes Einser-Abitur freuen – hielten die Schülerabschiedsrede. Beide fanden viele Dankesworte, da wurden von Knauf die Mitschüler bedacht, von denen sie neben Trigonometrie und Französisch das Wesentliche gelernt habe, aber vor allen Dingen die Eltern. „Ihr habt immer hinter mir gestanden“, sagte Posor, der sich erst bei ganz vielen bedanken wollte, sich dann aber nach eigenem Bekunden auf die wichtigsten Personen beschränkt hat. Optimistisch schaute Knauf in die Zukunft: „Abenteuer Leben, auf geht’s!“

Ein gutes Fünftel dieses starken Jahrgangs, nämlich 54 Schüler, hat sein Abitur mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen. Einige wurden besonders geehrt. Als erster Dominik Wejwoda, den Sigrid Weber vom Förder- und Ehemaligenverein für seine sozialen Leistungen lobte. Als Schulsprecher hat sich Wejwoda nicht nur um Belange der Schule gekümmert, sondern auch mit seinem Engagement für die „Schule ohne Rassismus“ begeistert. Für ihre Leistungen in Französisch wurde Ricarda Knauf geehrt, in Mathematik Dustin Posor, in Chemie Bianca Spieß, Pascal Störger, Manuel Frühwein und Michelle Lioutikov, in Physik Dustin Posor und in Informatik Kevin Bersch.

Mit einem Potpourri lockerte die Tanz-AG die Feier auf

Bürgermeister Dr. Werner Thomas wartete in seiner Rede mit einer ganz besonderen Überraschung auf. Den letzten Teil sang er, wobei er feststellte, dass ein Lied über eine Abiturfeier nicht so einfach zu schreiben sei.

Tutorensprecher Holger Schenk konnte seine Rührung nicht ganz unterdrücken, denn auch er verlässt nach zwölf Jahren die Schule. „Ich kann ihre Gefühle nachvollziehen“, sagte Schenk, der die Schüler in den „Markt der Möglichkeiten“ entließ. Schulleiterin Ursula Krell hatte für den ganzen Jahrgang anerkennende Worte. Neben den schulischen Leistungen hätten die Schüler auch den Schulsanitätsdienst installiert, die Müllproblematik gemildert und das Cybermobbing aufgegriffen. Ihr Tipp für die Zukunft: „Behalten Sie ihre Schulzeit als das in Erinnerung, was sie war, anstrengend, lehrreich und chillig, ein Schonraum eben.“

Mit einem Potpourri lockerte die Tanz-AG die Feier auf, der Grundkurs Musik überraschte mit einer „Sprechfuge“. Als Solisten begeisterten Alexander Rasch (Marimba), Mareike Grimm (Querflöte) und Stefan Braun (Klavier).

Quelle: op-online.de

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