Abgetaucht auf der Baustelle

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In diesen Tümpel (rechts unten) stieg diese Woche ein Profitaucher ab, um einen Klotz für die Installation eines Pumpensumpfes zu betonieren. Im Hintergrund sind schon die Umrisse des künftigen Lebensmittelmarktes zu sehen.

Dieburg (eha) ‐  Da staunten die „Baustellen-Zaunkönige“, die jetzt täglich den Fortschritt auf dem Altstadtgelände beobachten, nicht schlecht: Einem viereckigen Tümpel in der Baugrube der künftigen Römerhalle entstieg ein Taucher mit gelbem Helm.

Bedächtig entledigte er sich seiner Gerätschaften und ruhte sich erst mal von dem anstrengenden Unterwasser-Job aus. Eine Profitauch-Firma war am Dienstag im Einsatz. „Aber was macht der da?“, fragte ein Zaungast den anderen und deutete auf den Mann im schwarzen Trockentauchanzug. „Der Taucher musste unter Wasser einen zwei Meter tiefen Klotz betonieren“, sagt der Bauleiter der für den Stadthallenbau zuständigen Firma auf Anfrage des DA. Das war die Voraussetzung für die Installation eines Pumpensumpfes, in den später alle Grundleitungen für Abwasser und Regenwasser geführt werden.

In der kommenden Woche wird es auf der Baustelle hauptsächlich um Erdaushubarbeiten für die Bodenplatte gehen. In etwa zwei Wochen, so die Schätzung, könnte dann mit der Betonierung begonnen werden.

Seitenwände des Marktes aufgestellt

Auch auf der zweiten Baustelle im nördlichen Abschnitt des Geländes ist man nicht untätig: Während dieser Woche wurden die Seitenwände des künftigen Lebensmittelmarktes gestellt. Zudem ist die Pultdachkonstruktion bereits deutlich zu sehen.

Auf der Fläche entsteht eine Penny-Filiale, die laut Zeitplanung bereits im Mai eröffnet werden soll. Der Markt wird rund 3 000 Artikel mit weniger als 30 Prozent Discountwarenanteil auf etwa 1 200 Quadratmetern Verkaufsfläche anbieten. Dazu kommt eine kleinteilige Shopfläche von 150 Quadratmetern. Für diese werden noch regionale Anbieter - Metzger, Bäcker, Blumenladen, Frisör - gesucht.

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