Mit dem Apostel Paulus auf Abenteuerreise

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Der Apostel Paulus erlitt Schiffbruch vor Malta. Die Kinder erinnern mit ihren gebastelten Booten daran.

Dieburg - Begonnen hatte der erste ökumenische Kinderbibeltag im Gemeindehaus St. Wolfgang mit einen Theaterstück, das die Person des Tages, den Apostel Paulus, den Kindern zunächst näherbringen und vorstellen sollte. Von Verena Scholze

Nur wenige Kinder wussten im Vorfeld einiges über Paulus, der „kein fester Bestandteil des Unterrichts in der Grundschule ist“, erzählte Gemeindereferentin Beate Breidenbach, die auch die Idee zum Kinderbibeltag hatte.

In den Vorbereitungen unterstützt wurde sie dabei von der evangelischen Gemeindereferentin Manuela Bodensohn. Das als Rollenspiel dargebrachte Theaterstück behandelte das Damaskus-Erlebnis, bei dem der Apostel am Ende vor den Verfolgern der Christen fliehen muss und bei Nacht mit einer Seilwinde an der Stadtmauer herunter gelassen wird.

Schiffbruch vor Malta

Im Anschluss an das Theaterstück wurden die rund 30 Kinder in drei altersgemäße Gruppen aufgeteilt. Zwei Betreuer pro Gruppe wurden von jeweils fünf Jugendlichen unterstützt. Die jüngste Gruppe mit Schülern der 1. und 2. Klassen bastelten die Körbe der Flucht Paulus nach. In der zweiten Gruppe der 3. und 4. Klassen wurde der erlittene Schiffbruch vor Malta nachgestellt, bei dem die Kinder Schiffe bastelten.

Gruppe drei mit Kindern der Altersgruppe 5. und 6. Klasse stellte das Wirken Paulus in Philippi dar, als ein Erdbeben die Gefängnismauern öffnete. Durch das Basteln von Ketten, mit denen er damals gefangen genommen wurde, stellten die Kinder den symbolischen Bezug her. Mit einem Wortgottesdienst, in dem die Schüler ihre Arbeiten vorstellten, endete der Kinderbibeltag.

„Es war schon immer ein Wunsch von mir, diesen ökumenischen Kinderbibeltag zu veranstalten“, berichtete Breidenbach. Gleichzeitig äußerte sie die Hoffnung, nach den ersten positiven Erfahrungswerten nun jedes Jahr einen gemeinsamen Bibeltag für Kinder anbieten zu können.

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