LGS richtet EDV Raum neu ein

Arbeitsplätze im Eigenbau

Offenbach-Post

Dieburg - Im Rahmen der Modernisierung der EDV-Einrichtung der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg wurde mit Mitteln des Kreises ein weiterer EDV Raum mit 24 neuen Computern ausgestattet.

Allerdings ist es alleine mit neuen Geräten heute nicht mehr getan, um den Anforderungen eines modernen EDV-Unterrichts nach zu kommen. Die Einrichtung und Anordnung der PC-Arbeitsplätze ist nach heutigen Erkenntnissen nicht mehr die klassische beziehungsweise frontale Sitzordnung der Schüler in der so genannten Plenumsanordnung. Modern eingerichtete EDV-Räume verbinden vielmehr das individuelle und das gemeinsame Lernen und Arbeiten.

Dazu werden die Schülertische in einer U-Form aufgestellt. Zusätzlich zu den normalen Schülertischen in der Mitte des Raumes befinden sich an den äußeren Wänden durchgehende Tischplatten, auf denen die vernetzten PC-Arbeitsstationen stehen. Diese Anordnung der Tische beziehungsweise PC-Arbeitsplätze hat sich bewährt, da bei manchen Unterrichtseinheiten die Schüler an ihren normalen Tischen und den PC-Arbeitsplätzen gleichzeitig arbeiten müssen. Durch einfaches Drehen der Stühle um 180 Grad können die Schüler somit zwischen beiden Arbeitsplätzen wechseln. Auf diese Weise werden in einem solchen EDV-Raum sowohl individuelle als auch gemeinsame Lern- und Arbeitsphasen realisiert.

Für die neue Ausstattung hat die Firma Resopal der Schule Tischplatten zur Verfügung gestellt, die dann in Eigenleistung zu passenden EDV-Tischen umgearbeitet wurden. Dazu wurden für die PCs Haltevorrichtungen an die Tischplatten montiert, diese auf den Raum zugeschnitten und mit Füßen versehen. Für den Transport hat die Stadt Dieburg einen Lkw des Bauhofs zur Verfügung gestellt und damit ebenfalls einen dankenswerten Beitrag zur Neuausstattung geleistet.

Die handwerklichen Arbeiten wurden in bewährter Weise durch den pensionierten Fachlehrer Wilhelm Neff durchgeführt. Die softwaretechnische Vernetzung und elektrische Installation des EDV-Raumes wurden durch Studienrat Michael Kinz in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen realisiert.

Planung und Leitung lagen in den Händen von Abteilungsleiter Karl Wombacher und Studienrat Thomas Gleißner als dem Raumbetreuer. Insgesamt wurden weit über 240 Arbeitsstunden geleistet. Der Kreis hat damit viel Geld gespart, resümiert Schulchef Dieter Staudt sichtlich zufrieden.

Mit diesem neuen Raum verfügt die Landrat-Gruber-Schule inzwischen über 275 miteinander vernetzte PC-Anlagen in 11 EDV-Räumen. Eine neue IT-Gesamtstruktur ist bei dieser Größenordnung dringend erforderlich und auch schon in Planung.

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