Auto steht in Flammen

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Den Ernstfall proben: Ein brennendes Auto muss gelöscht werden. Die Jugendfeuerwehr ist gefordert.

Dieburg - Eine schwarze Rauchsäule steigt meterhoch in den Himmel, eine Qualmwolke hüllt die Besucher ein, während sich die Flammen in unglaublich schneller Geschwindigkeit durch das Autowrack fressen. Von Verena Scholze

Die Gesichter der Aktiven werden bei dem Anblick lang und länger, denn das Fahrzeug, das diesen bewusst gelegten Brand löschen soll, lässt auf sich warten. „Das war eigentlich nicht geplant, dass das Auto komplett ausbrennt“, verrät ein Feuerwehrmann lächelnd. Dann endlich nähert sich mit lauter Sirene das Fahrzeug und die Jugendfeuerwehr kann sich an die Löschung des Wracks machen, was unter den staunenden Blicken der Besucher auch in wenigen Minuten gelingt.

Anlässlich ihres alljährlichen See’che-Festes, das dieses Jahr gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband aufgrund dessen 100-jährigem Bestehens veranstaltet wurde, bot die Feuerwehr ein buntes Programm. Für Verpflegung war bestens gesorgt, während bei der Feuerwehr Herzhaftes im Angebot war, konnten sich die Besucher danach beim Kreisverband mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee stärken.

Aufklärungsarbeit für Jung und Alt war ein spezielles Thema, das den Interessierten nähergebracht wurde. So konnte man sich an einem nachgebauten Hausmodell über die Notwendigkeit von Rauchmeldern informieren.

Für die jüngeren Gäste gab es spezielle Aktionen zur Brandschutzerziehung. „Hier zeigen wir beispielsweise den Kindern, wie man einen richtigen Notruf absetzt“, erklärte Nils Weber, stellvertretender Stadtbrandinspektor. Weiterhin wurde den Kindern vermittelt, das man beim Anblick von Feuerwehrleuten, die im Einsatz mit Gasschutzmaske und Anzug ausgestattet sind, keine Angst haben muss. Besonders die Kleinen lockte der Anblick der knallroten Fahrzeugstaffel, die glänzend in der Sonne stand und zu besichtigen war. „So einen will ich auch mal fahren“, erklärte der vierjährige Lukas bestimmt, und sein Vater verriet schmunzelnd, das der kleine angehende Floriansjünger zu Hause nur mit Feuerwehrautos spielt.

Spektakulär wurde es dann bei den Schauübungen, die die Zuschauer gebannt verfolgten. Bevor das Autowrack am Ende in Flammen aufging, wurde zuvor ein Unfall simuliert, bei dem eine eingeklemmte Person, in diesem Fall ein Dummie, mit entsprechendem Gerät aus dem Fahrzeug geborgen wurde

Quelle: op-online.de

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