Ayleen: Abschied für immer

Dieburg (eha) - Das Schicksal der krebskranken zwölfjährigen Ayleen Jelinek (wir berichteten kontinuierlich) hat in Dieburg und Umgebung eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst, die ihresgleichen sucht.

Freunde, Vereine, Rotary-Club und andere Gruppierungen, ihre Mitschüler, Firmen und viele weitere Institutionen sowie unzählige Privatpersonen hatten gesammelt, Hilfsaktionen, Benefizkonzerte und Spendenläufe veranstaltet. Mit dem Geld wurde Ayleen eine alternative Therapie ermöglicht, die ihre einzige Chance zu sein schien.

Die Zuwendung, die „Hilfe für Ayleen“ wie die Aktion hieß, hatte dem tapferen Mädchen gut getan – leider konnte sie den Knochenkrebs nicht stoppen: Am Freitag mittag kam sie aus der Hufeland Klinik nach Hause. Es war ihr sehnlichster Wunsch, in der vertrauten Umgebung zu sein, zu Mutter, Vater und Bruder heimzukommen. Sie waren bei ihr, als sie noch am Freitagabend friedlich – in den Armen der Mama – für immer eingeschlafen ist.

„Wir sind sehr traurig über den Verlust unserer lebensfrohen Tochter, Schwester, Enkelin, Nichte, Cousine und Freundin Ayleen“, schreibt Onkel Kurt Endreß. Die Familie bedankt sich auf diesem Weg für die unvergleichliche Unterstützung, die sie erfahren durfte.

„Wir werden uns im engsten Familienkreis von Ayleen verabschieden“, so Endreß und bittet dafür im Namen der Angehörigen um Verständnis.

Rubriklistenbild: © dpa

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