Bajuwarische Dirndlparade vorm Schloss

Stilecht im feschen Dirndl war dieses Quintett in den Fechenbach-Park gekommen. Fotos (2): Dörr

Haxnknackern gelang Premiere /Maßkrugstemmen und Jodeln als Herausforderungen. von Jens Dörr

Dieburg - Dieburg lag am Pfingstsonntag nicht in Hessen. Diesen Eindruck gewann man zumindest auf dem „Bayerischen Sommerfest“ der Haxnknacker: Wenn die Mehrheit der Besucher doch die frühsommerliche Kleidung der bajuwarischen Tracht vorzog, so waren trotzdem Dutzende zünftiger Dirndl und Lederhosen zu sehen.

Nicht nur auf diese Weise goutierten die Besucher das neue Angebot in Dieburgs Festivitäten-Landschaft. Generell verzeichneten die Haxnknacker eine schönen Zuspruch von mehreren hundert Leuten, die es über den ganzen Pfingstsonntag hinweg in den Fechenbach-Park vor malerischer Schlosskulisse zog.

Den eingetragenen Sportclub Haxnknacker gibt es zwar erst seit zwei Jahren, der Verein unter dem Vorsitz von Jeannette Harder-Bertaloth hat aber bereits einen rasanten Aufstieg hinter sich: Aus 13 Gründungsmitgliedern sind inzwischen 180 Menschen geworden. Auch das „Bayerische Sommerfest“ brauchte bei seiner Premiere kaum Anlaufzeit: Bereits zum Frühschoppen ab 11 Uhr füllten sich die Bänke, floss das Bier, genossen Gäste im bayerischen Outfit den versprochenen Gratis-Schnaps. Der regte nach zünftigem Mahl zudem die Verdauung von Weißwürsten, Brez’n und Leberkäse an.

Man habe sich auch beim Feiern an die Leidenschaft der Mitglieder, das Skifahren, anlehnen wollen, verlautete es seitens des Vereins zur Motivation des Fests, das witterungsmäßig unter einem guten Stern stand.

Exotische sportliche Disziplinen ausprobiert

Abseits des Essens und Trinkens förderten DJ Deluxe und ein volksmusikalisches Duo auf der Schlosstreppe die Geselligkeit.

Das galt auch für Jodelversuche und Wettbewerbe im Maßkrug-Stemmen und im Nageln. Bei letzterem ging es darum, einen Nagel möglichst gerade und mit wenigen Schlägen in einen massiven Hackstock zu hämmern. Eine Aufgabe, die sich für viele beim Ausprobieren als härter entpuppte, als sie sie sich vorgestellt hatten.

Wer nach elf Stunden des Feierns im Fechenbach-Park noch nicht genug hatte, dem konnte geholfen werden: Im „M22“ stieg am späten Abend noch eine „Alpen-Party“.

Die gelungene Veranstaltung war neben dem vollen Einsatz aller Haxnknacker nur durch die Unterstützung der Sponsoren Stefan Blank Immobilien, Fitnessstudio clever fit, Glas Lerchenmüller, Outdoor Aktiv, Schlosserei Hartmut Bäumel, Salon Morhard, Stihl sowie Birkenhof Groß-Zimmern möglich geworden.

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