Bauarbeiten erst im Jahr 2014

Dieburg - Was beim ersten Austausch der Betroffenen noch offen blieb, ist nun geklärt: Die umfangreichen Bauarbeiten in der Zuckerstraße werden erst 2014 stattfinden. Von Jens Dörr

Wie berichtet, müssen entlang der kompletten Hauptader der Dieburger Fußgängerzone Kanal und insbesondere die Hausanschlüsse saniert werden. Im Zuge dieser Bauarbeiten wird auch der Bodenbelag erneuert. Hinzu kommen Arbeiten von Telekom und HSE. Beim Auftakttreffen von Anwohnern und Geschäftsleuten mit Stadtvertretern und Diplom-Ingenieur Michael Reitzel (Groß-Zimmern) war zunächst noch unsicher gewesen, ob die Sanierung bereits nächstes oder erst übernächstes Jahr durchgeführt werden wird.

„Es wird 2014 werden“, sagte Michael Reitzel jetzt auf Anfrage. Sein Ingenieurbüro plane derzeit den Kanal, in Sachen Belagserneuerung in der Zuckerstraße warte man aktuell noch auf Vermessungsergebnisse. Erst wenn die Planung fertig ist, kann die Stadt die Bauarbeiten ausschreiben. Diese Ausschreibung dauert dann noch einmal drei Monate, ehe im zügigsten Fall die Bauarbeiten starten könnten. Für die Arbeiten bräuchte man ein Zeitfenster von sieben Monaten, in dem es möglichst frostfrei zugehen sollte.

Von Mitte März bis Mitte Oktober

Zugleich sollen der Martinsmarkt Anfang November und das folgende Weihnachtsgeschäft der Händler unbeeinträchtigt bleiben. Somit hatte sich schon vor einigen Wochen ein Zeitraum für die Bauarbeiten von Mitte März bis Mitte Oktober herauskristallisiert.

Da Mitte März 2013 die Ausschreibung noch nicht beendet sein wird – dazu hätte sie in diesen Tagen bereits beginnen müssen –, steht nun der Zeitraum März bis Oktober 2014 praktisch fest. In dieser Zeit werden die Geschäftsleute und Anwohner mit Beeinträchtigungen rechnen müssen, gleichwohl nicht an jeder Stelle die ganze Zeit über saniert und erneuert werden wird.

Da die Notwendigkeit insbesondere der Kanalsanierung in der breiten Mehrheit der Betroffenen unstrittig ist, begreift etwa der Gewerbeverein Dieburg die umfangreiche Maßnahme, die die Stadt nach erster Kalkulation 455 000 Euro kosten würde, auch als Chance. Anfang Januar wird es ein erstes Treffen einer Arbeitsgruppe geben, in der es um Gestaltungswünsche, Vorschläge zur möglichst schnellen Durchführung und auch Marketingmaßnahmen für die Bauzeit gehen soll. Die Stadt war auf Dieburgs innerstädtische Händler und Anwohner zugegangen und hatte angeboten, dass diese sich mit ihren Wünschen in die Planung einbringen mögen. Bis zum Martinsmarkt 2014 könnte die Zuckerstraße also nicht nur einen sanierten Hauptkanal und sanierte Hausanschlüsse besitzen; Dieburgs Einkaufsstraße Nummer eins könnte dann auch noch ein Stückchen attraktiver aussehen.

Rubriklistenbild: © Symbolbild/Paul-Georg Meister/pixelio.de

Kommentare