Dieburgerin sollte für Internet-Spiel zahlen

Rechnung ohne Leistung

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Dieburg - Die Polizei warnt vor falschen Rechnungen, die derzeit in der Stadt im Umlauf sind: Eine 52-jährige Dieburgerin hat per Post eine Rechnung über 140 Euro für eine angebliche Leistung bekommen, die sie nie in Anspruch genommen hat.

Eine Firma aus Dortmund gab vor, dass sie für eine Gewinnspielfirma die Kosten eintreiben würde. Der Betrag von 138,45 Euro hätte sich aus der Teilnahme an Gewinnspielen im Internet ergeben. Tatsächlich hatte die Frau aber an keinerlei Gewinnspiel teilgenommen. Deshalb wandte sie sich an die Polizei.

Wie sich im Zuge der ersten Ermittlungen herausstellte, war eine ausländische IBAN angegeben. Hätte die Dieburgerin den Betrag überwiesen, wäre ihr Geld im Ausland und nicht in Dortmund, wo die Rechnung angeblich herkam, gelandet.

Das Betrugskommissariat (K23) der Darmstädter Kriminalpolizei warnt deshalb aus aktuellem Anlass vor Schreiben angeblicher Finanzdienstleister. „Betrüger haben es in diesen Schreiben darauf abgesehen, die Empfänger mit einer Zahlungsforderung zu einer Überweisung zu bewegen. Dann wird das Geld ins Ausland transferiert und die Geschädigten sehen meist keinen Cent wieder“, so Andrea Löb von der Polizeipressestelle in Darmstadt.

Die Ermittler geben Empfängern derartiger dubioser Schreiben den Tipp, sehr genau zu überlegen, ob der geschilderte Sachverhalt überhaupt zutreffen kann. Zudem sollte man sich die angegebenen Daten auf den Schreiben genau anschauen. Enthalten diese Hinweise auf ausländische Adressen oder Bankverbindungen gilt besondere Wachsamkeit. Bei geringsten Zweifeln sollte man sich an die Polizei wenden.

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