Erweiterung der Intensivstation eingeweiht

St. Rochus Krankenhaus: 24 Betten zum Atmenlernen

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Generalvikar Dietmar Giebelmann (v. l.) segnete gestern Nachmittag die Erweiterung der Intensivstation. Bürgermeister Dr. Werner Thomas und Pfarrer Alexander Vogl sowie zahlreiche Mitarbeiter des Krankenhauses und andere Gäste nahmen an den Einweihungsfeierlichkeiten teil.

Dieburg - Nicht immer war in den letzten Jahren alles eitel Sonnenschein gewesen im St. Rochus Krankenhaus. Die Klinik kämpfte mit personellen Schwierigkeiten, roten Zahlen und einem Kooperationsvertrag mit dem Landkreis. Von Laura Hombach

Doch unter neuer Leitung ist das Krankenhaus nun wieder auf Erfolgskurs.  Und so gab gestern Nachmittag zur Einweihung der Erweiterung der Intensivstation auch nicht nur vor den Krankenhaustüren Sommerlaune den Ton an – sonnig war auch die Stimmung bei den versammelten Gästen.

Groß war die Freude bei Pfarrer Alexander Vogl, Vorstand der St. Rochus Stiftung, Generalvikar Dietmar Giebelmann vom Bistum Mainz und der Generalbevollmächtigten des Vorstands, Ute Sperling.

Dank an den Ärtzlichen Leiter

„Es ist gut zu erleben, wie die Patienten unser Haus annehmen“, sagte Pfarrer Vogl. Er betonte, wie wichtig es sei, die Entwicklungen im Gesundheitswesen aufzunehmen. Zum Wohle der Patienten sei es auch von Bedeutung, miteinander zu sprechen. Dies sei in der Vergangenheit nicht immer so gewesen. Ihm sei es aber ein großes Anliegen, dass das der Vergangenheit angehöre, so Vogl.

Großer Dank ging in den Ansprachen von Vogl und Giebelmann an den Ärztlichen Leiter der Intensivstation, Chefarzt Dr. Arno Depta, und sein Team sowie an Ute Sperling. Ihnen sei der Erfolg der Intensivstation zu verdanken. Ein Erfolg, der jetzt zu der Erweiterung um sechs Betten geführt hat.

Selbstständig atmen lernen

Die Intensivstation des St. Rochus Krankenhauses hat sich auf das sogenannte „Weaning“ (Entwöhnung vom Beatmungsgerät) spezialisiert. Es sind beispielsweise Koma-Patienten oder andere Schwerstkranke, die in Dieburg wieder selbstständig atmen lernen.

Künftig stehen insgesamt 24 intensivmedizinische Betten am St. Rochus Krankenhaus zur Verfügung. Die neuen sechs Betten sind aufgeteilt auf ein Vier- und ein Zweibettzimmer. Giebelmann segnete die neuen Räumlichkeiten und stellte damit „Patienten, Angehörige, Ärzte und Personal unter Gottes Segen“, so der Generalvikar.

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