„Die Legende bebt wieder“

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Jetzt ist es amtlich: Nach dem viel beachteten Revival im September 2005 - dabei entstand dieses Foto - gibt es am Samstag, 22. August, wieder ein „Dieburger Dreiecksrennens“.

Dieburg - (eha) „Wir haben die Genehmigung!“  - Ronald Gabele vom Dieburger Automobilclub im ADAC freut sich für das "Dieburger Dreicksrennen", dass im September diesen Jahres ein Revival erleben wird.

Jetzt steht einer Wiederauflage des umjubelten Revivals des „Dieburger Dreiecksrennens“ vom 17. September 2005 von Seiten der Behörden nichts mehr im Wege. Am Samstag, 22. August 2009, heißt es wieder „Die Legende bebt“.

Einer der Höhepunkte in der deutschen Motorsportgeschichte der Vierziger- bis Fünfzigerjahre lebt zum zweiten Mal wieder auf - für Rennmotorräder und Gespanne, die in den Jahren 1948 bis 1955 teilgenommen haben. Damals säumten bis zu 70 000 Zuschauer aus dem ganzen Bundesgebiet die Straßen, um die knatternden Maschinen und ihre verwegenen Fahrer zu bewundern. 1955 empfing der Motorsport und Touring Club Starkenburg (Darmstadt) mit Rennleiter Gustav A. Petermann zum letzten Mal die internationale Motorrad-Rennsportszene auf dem Dieburger Dreieck. Zum Bedauern vieler Werksteams und Fahrern aus zehn Nationen wurde das Rennen aus verkehrstechnischen Gründen nicht mehr genehmigt. Die Wiederauflage im Jahr 2005 wurde ein voller Erfolg: Mehrere tausend Zuschauer kamen.

Die Organisatoren der Neuauflage von vor vier Jahren sind die gleichen, die es jetzt noch mal packen wollen: Zum Team gehören neben Ronald Gabele Herbert Kreher, Christian, Uwe und Matthias Schott, Rainer Wieshoff, Alex Petermann, Winni Ostheimer und Thomas Jung. Es wird von 14.30 bis 17 Uhr vier Läufe auf dem alten Kurs - Aschaffenburger/Groß-Umstädter Straße/B 26 alt - für diese Kategorien geben: Oldtimer mit Straßenzulassung, Solorennmaschinen von 1956 bis 1976, Solorennmaschinen bis 1955 und Gespanne.

Auch wenn es so heißt, ist die Veranstaltung aber kein Rennen. „Es ist eine geführte Fahrt“, sagt Gabele. „Es fährt einer voraus, der auch nicht überholt werden darf.“

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