Junge Bildhauer im Klostergarten

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Ein imposantes Werk können die Teilnehmer des bilateralen Camps der Deutschen Lions vorweisen: Im Dieburger Klostergarten schufen sie dieses Sandsteinrelief aus 16 Einzelstücken.

Dieburg - Jugendliche haben bei einem bilateralen Camp der Deutschen Lions den europäischen Gedanken in Stein gemeißelt. Der Dieburger Klostergarten inspirierte die jungen Bildhauer aus Deutschland und Estland. Von Lisa Hager 

Mit Umarmungen verabschiedeten sich die jugendlichen Gäste aus Estland von ihren deutschen Gastgebern. Insgesamt zehn Tage verbrachten sie in der Region – die Wochenenden in Gastfamilien, unter der Woche in der Jugendherberge Darmstadt, wo sie zusammen mit ihren deutschen Partnern projektbezogen arbeiteten. „Steinen ein Gesicht geben“ lautete in diesem Jahr der Projekttitel. Gemeinsam mit dem Steinbildhauer Alexander Schwarz aus Dorfprozelten wurde bei einem Workshop im Dieburger Klostergarten ein schmuckes Sandsteinrelief gefertigt. Es fügt typische Elemente beider Länder zu einem Gesamtbild zusammen, integriert darin auch die zwölf Sterne der EU.

Miteinander in Kontakt kommen, politische Strukturen und kulturelle Besonderheiten kennenlernen, sind die Ziele der Begegnung. Auf dem Programm standen ein Besuch des Landtags und eine Führung in Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Tagesausflüge unternahmen die Jugendlichen nach Aschaffenburg und Dieburg.

Das bilaterale Lions Camp hat den Erfahrungsschatz der Teilnehmer bereichert, ihre interkulturelle Kompetenz gestärkt und durch angeleitete Workshops in englischer Sprache ihre sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten nicht nur im Umgang miteinander entwickelt. Begleitet und pädagogisch betreut wurde die Gruppe von Lehrer Franz Zoth. Die EU unterstützt diesen Austausch durch ihr Programm „Jugend in Aktion“.

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