Tapfer im Regen geradelt

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Die Touren hatten unterschiedliche Routen. Die Radler machten mehrfach Halt, um Spenden zu sammeln. Eine solche Station war auch am Eppertshäuser Rathaus, wo sich die zu unterschiedlichen Zeiten gestarteten 30- und 60-Kilometer-Teilnehmer wieder trafen.

Dieburg/Eppertshausen (jd) - Wegen des Wetters wurde die gewünschte Zahl von 300 Teilnehmern, die für leukämiekranke Kinder radeln sollten, nicht erreicht.

„Schaut mal nach oben“, wandte sich Helmut Schelter am Sonntagmorgen an jene Teilnehmer der „Kleinen Tour der Hoffnung“, die auf die 30-Kilometer-Strecke gingen und mit ihrem Start bis zum Schluss warten mussten. Mit einigem Optimismus hatte Schelter, mit mehr als 30 Helfern Macher der Dieburger Version der „Tour der Hoffnung“, hinter dicken Wolken die Sonne ausgemacht. Die erspähten die Radfahrer zwar nicht wirklich und einer meinte sogar, das müsse wohl eher der Mond sein; doch die „Hoffnung“ auf Gutes steckt ja bereits im Titel der Veranstaltung. Gestern war zwar das Einzige, was an den Sommer erinnerte, die Pool-Werbung eines Sonderposten-Händlers in der Sonntagszeitung. Doch die „Kleine Tour der Hoffnung“ fiel trotz ständigen Regens nicht ins Wasser. Zwar wurde die Zielsetzung bei den Teilnehmern aufgrund des Wetters nicht erreicht - die 300 wurde nicht übertroffen und die 250 aus dem vergangenen Jahr ebenfalls nicht erreicht. Doch mehr als 100 Fahrer trotzten unverdrossen den Bedingungen.

Unterschiedliche Routen

Am stärksten besetzt war die Tour auf der 60-Kilometer-Strecke, wo rund 60 Frauen und Männer mitfuhren. Jeweils 30 Personen waren es auf der „Familienstrecke“ über 30 und auf der „Sportlerstrecke“ über 100 Kilometer. Die Touren hatten unterschiedliche Routen. Die Radler machten mehrfach Halt, um Spenden zu sammeln. Eine solche Station war beispielsweise am Eppertshäuser Rathaus, wo sich die zu unterschiedlichen Zeiten gestarteten 30- und 60-Kilometer-Teilnehmer wieder trafen. Selbst durfte jeder Teilnehmer nach Gutdünken bestimmen, wie viel er an Startgebühr entrichtete.

Die Einnahmen der „Kleinen Tour der Hoffnung“, für die man auch jederzeit unabhängig von der Veranstaltung auf ein Spendenkonto (Kontonummer 33 333 337, Sparkasse Dieburg, Bankleitzahl 50852651) einzahlen kann, werden auch in diesem Jahr wieder zwecks Leukämie-Bekämpfung der Darmstädter Kinderklinik in Person von Dr. med. Bernhard Lettgen überreicht. Die Summe der Einnahmen stand gestern noch nicht fest. Die „Kleine Tour der Hoffnung“, sicherheitshalber auf allen Strecken begleitet vom Deutschen Roten Kreuz, endete wie schon in der Vergangenheit auf dem Trapezteichfest in Dieburg.

Quelle: op-online.de

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