Besucher strömen zum Trapezteichfest von Sängerlust und Freier Sängervereinigung

Sonne lacht mit den Chören

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Zahlreiche Mitmachangebote gab es für die jüngeren Besucher des Trapezteichfestes.

Dieburg - Allen Grund zur Freude hatten am Samstag und Sonntag die zahlreichen Besucher, die den Weg in den Schlossgarten gefunden hatten. Von Laura Hombach 

Beim erstmals von Sängerlust und Freier Sängervereinigung (FSV) gemeinschaftlich veranstalteten Trapezteichfest konnten sie sich bei angenehmen frühsommerlichen Temperaturen kulinarisch verwöhnen lassen und ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne und drumherum genießen.

Am Samstag hatte das Programm mit einem Karaoke-Wettbewerb begonnen. 13 Teilnehmer gingen an den Start, darunter auch eine Gruppe der katholischen Kindertagesstätte St. Bartholomäus aus Groß-Zimmern. „Die Teilnehmer hatten durchweg tolle Stimmen“, schwärmt Susanne Krimm, die als erste Vorsitzende der FSV auch Mitglied der Karaoke-Jury war. Und so setzten sich am Ende trotz der niedlichen Konkurrenz aus der Nachbargemeinde doch die etwas größeren Teilnehmer durch. Auf den ersten Platz wählte die Jury Chris Kessler, auf den zweiten Maike Hamann und auf den dritten Marius Santin. Chris Kessler indes bewies, dass sie nicht nur eine große Stimme, sondern auch ein ebensolches Herz hat und stiftete 50 Euro ihres 250-Euro-Preisgelds für einen vierten Preis, der an Claudia Logemann ging. Am Samstagabend konnten die Gäste dann Unterhaltungsmusik der Gruppe „Heed The Call“ lauschen.

Musikalisch ging es auch gleich am Sonntagmorgen weiter: Die beiden gastgebenden Chöre, darunter auch der Jugendchor der Sängerlust, sowie die Gastchöre Bruderkette Schaafheim und Kontrastprogramm Eberstadt, der im Schlossgarten seine Bühnenpremiere feierte, unterhielten beim Matineesingen. Die Sängerlust eröffnete den bunten Reigen mit drei Liedern darunter auch „Danke für die Lieder“ von ABBA und stimmte damit schon einmal auf das ABBA-Musical ein, das der Chor anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums im November dieses Jahres präsentiert.

„Come with joyful singing“ forderte die Freie Sängervereinigung auf, um das Publikum dann mit zwei weiteren Beiträgen von der Freude bringenden Qualität des Gesangs zu überzeugen. Und wem das Zuhören alleine nicht reicht, dem macht die FSV das Angebot zum Mitmachen: Denn auch die FSV arbeitet derzeit an einem Musical-Projekt. Da die Proben gerade erst angelaufen sind, werden noch Mitsängerinnen und vor allem -sänger gesucht. Die Aufführung ist für den April 2015 geplant. Die nächste Probe ist am morgigen Dienstag (danach geht es im vierzehntägigen Rhythmus weiter) von 20 bis 22 Uhr in der Römerhalle. Bei Interesse kann man hier einfach vorbeischauen.

Musikverein St. Peter und Paul gab Platzkonzert

Auf die Stimmen der Sängerinnen und Sänger folgten die Instrumente des Musikvereins St. Peter und Paul, der zum Platzkonzert aufspielte. Neben dem Bühnenprogramm gab es rund um den Trapezteich noch weitere Angebote – speziell auch für die kleinen Besucher. Eine Hüpfburg und zahlreiche Aktionen, bei denen geworfen, geangelt oder schnell gehämmert werden musste, luden zum Mitmachen ein.

Wer wollte, konnte sich am Schminkstand bunte Phantasien ins Gesicht zaubern lassen und dann in der Bimmelbahn oder auf den Ponys Molly und Polly des Dieburger Reitclubs (der erstmals am Fest teilnahm) eine Runde durch den Schlossgarten drehen. Neu im Angebot war auch ein Eisstand, der sicherlich nicht nur für die kleinen Gäste interessant war. Auch bei den Booten der Reederei Spießfeld, die auf dem Trapezteich ihre Runden drehten, schauten nicht nur Kinder gerne ein Weilchen zu. Ein kleiner Künstlermarkt lud zum Schauen und Kaufen ein. Und am Nachmittag rollten die Teilnehmer der „Hoffnungstour“ (siehe unten stehenden Artikel) auf dem Festplatz ein.

Für jeden hatte das Trapezteichfest etwas zu bieten und die Besucher kamen zahlreich, um dieses Unterhaltungsprogramm zu genießen. Und so zeigten sich am Sonntagnachmittag auch die beiden Vorsitzenden, Susanne Krimm und Lothar Wolf von der Sängerlust sehr zufrieden mit dem Erfolg ihrer Fest-Kooperations-Premiere. „Kein Regen“, freute sich Wolf erleichtert. Die Sängerlust, die das Fest in den Vorjahren alleine ausgerichtet hatte, war immer wieder vom Wetter im Stich gelassen worden. Im Vorjahr hatte schließlich das erste von Sängerlust und FSV gemeinsam geplante Fest komplett abgesagt werden müssen, weil das Wetter gar nicht mitspielen wollte.

Doch nicht nur mit dem Wetter, auch mit ihrer Zusammenarbeit sind die beiden Vereinschefs sehr zufrieden. „Es ist einfach sinnvoller, das mit zwei Vereinen zu stemmen“, so Wolf.

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