Dieburg voll im Blick

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Ein dominantes Bauwerk an der Ecke Albinistraße/Darmstädter Straße ist das Haus Priska.

Dieburg - Es war wohl die spektakulärste Baustelle, die Dieburg je gesehen hat: Der Rohbau des Hauses Priska musste wegen statischer Mängel komplett abgerissen und neu errichtet werden. Jetzt soll das Seniorenzentrum auf dem alten Schlachthofgelände am 1. Juli eröffnet werden. Von Lisa Hager

„Besonders schön finde ich die großen Fenster“, sagt Priska-Heimleiterin Kerstin Wick-Suttner bei der Baustellenbegehung mit dem DA. „Denn Licht beeinflusst die Stimmung positiv.“ Auch die Farbegestaltung in warmen und freundlichen Tönen soll die Wohlfühl-Atmosphäre in dem Seniorenzentrum in der Albinistraße unterstützen.

Derzeit ist der Innenausbau in vollem Gange, alles verlaufe nach Zeitplan, so Bauherr Harro Hellwege, Geschäftsführer von Merkur Sozialimmobilien Dieburg. Die „Mission Leben - Im Alter GmbH“ Darmstadt ist Mieter und Betreiber des künftigen Seniorenzentrums.

Am 1. Juli soll die offizielle Eröffnung sein, das 108 Pflegeplätze hat, von denen bereits ein Fünftel reserviert ist. Darüber hinaus gibt es 16 Wohnungen im Betreuten Wohnbereich mit einer Größe zwischen 50 und 85 Quadratmetern. Sie haben einen eigenen Eingang und sind über Notruf mit dem Pflegeheim verbunden. „Die Menschen sollen so lange wie möglich selbstständig bleiben können, wenn sie das wollen“, sagt Wick-Suttner.

Blick ins Dieburger Leben oder in den Garten

Neben den Wohnungen, die alle über Balkon oder Terrasse verfügen, gibt es überall Bereiche, in denen man sich zusammen mit anderen oder auch allein zurückziehen kann. Der Blick geht entweder ins Dieburger Leben oder in den Garten, der im Innenhof angelegt wird.

Auch im eigentlichen Pflegetrakt gibt neben den Einzel- und Doppelzimmern solche Aufenthaltsräume, die auch über eine separate Küche verfügen. „Hier können Kuchen gebacken oder kleinere Speisen von einer Hauswirtschaftskraft zubereitet werden“, sagt die Heimleiterin. Bewohner können mithelfen, zuschauen oder einfach nur dabei sein. Sie sollen sich soviel wie möglich in die alltäglichen Abläufe einbezogen fühlen.“

Mit Blick zur Stadtpfarrkirche: Heimleiterin Kerstin Wick-Suttner ganz oben auf einer der Terrassen, die zu einer der inzwischen fast vollständig vermieteten 16 betreuten Wohnungen gehört.

Die Zahl der Mitarbeiter – derzeit sind es 100 – werde sukzessive ausgebaut, so Wick-Suttner. Es sei auch daran gedacht, später einmal Tagespflegeplätze anzubieten. Da ursprünglich schon vor einem Jahr eröffnet werden sollte, mussten die bereits eingestellten Mitarbeiter auf andere Einrichtungen der Mission Leben – eine Stiftung der Inneren Mission, damit der evangelischen Kirche zugeordnet und Mitglied des Diakonischen Werks – verteilt werden. Das sei in den meisten Fällen gelungen, auch wenn die Mitarbeiter weitere Anfahrten in Kauf nehmen mussten.

Mission Leben hat 17 Standorte in Hessen und Rheinland-Pfalz mit rund 1 400 Mitarbeitern in 30 verschiedenen Einrichtungen. ‹ Wer sich für Haus Priska interessiert, kann sich an die Heimleiterin wenden unter s  06071 3055072 oder per E-Mail: haus-priska@mission-leben-de. Siehe dazu weiteren Artikel auf der Seite

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