Konzert der Höhner

Sitzplätze völlig überflüssig

Hände in die Luft und los gehts: Höhner-Frontmann Henning Krautmacher heizte den Dieburgern mächtig ein.  (c)Foto: Friedrich

Dieburg - Hier traf kölsche Rock- und Schlagermusik auf Dibboijer Partylaune: In der Aula der Fachhochschule in Dieburg hat die Kölner Kultband „Die Höhner“ am Mittwochabend die Bühne gerockt. 550 Gäste im Saal hat es nicht auf den Sitzen gehalten.

Junge, Junggebliebene und durchaus betagte Fans feierten die sechs musikalischen Gäste. „Da simmer dabei“, getreu dem Höhner-Erfolgshit hatten echte Fans für das erste Gastspiel der Höhner in Dieburg schon Monate vorher Karten reserviert.

Dabei waren auch die Gewinner von drei mal zwei Karten, die unsere Zeitung verlost hat. Angelika Gruber, Erika Zonker-Kallabis und Hannelore Schmidt waren auch ein Tag nach dem Konzert noch ganz euphorisch. „Das war ein echtes Erlebnis“, erzählt Hannelore Schmidt, die sich gleich die neue CD der Band gekauft hat. Denn die Höhner hatten an dem Abend einige Stücke aus der neuen Platte „Mach laut!“ gespielt. Den Sitzplatz hätte sie eigentlich gar nicht gebraucht, denn „es hat die Leute nach zwei Minuten vom Stuhl gerissen“. Sie wunderte sich am nächsten Tag, warum sie keinen Muskelkater hat. „Wir haben uns zwischendurch nur mal kurz zum Ausruhen hingesetzt.“

„Dieburg ist Klasse“

Auch wenn noch gut zwei Hundertschaften in den Saal gepasst hätten, gaben die Männer bei ihrer Bühnenshow Vollgas. „Dieburg ist Klasse“, entfuhr es Frontmann Henning Krautmacher begeistert - dass angesichts kultiger Karnevalsschlager „Ich bin ene Räuber“ und „Viva Colonia“ das Publikum in der Fastnachtshochburg tobte, hätte für die Band „Made in Kölle“ eigentlich keine Überraschung sein dürfen. Erst nach zwei Zugaben gaben sich die Gäste zufrieden. Angelika Gruber ist von ihrem Mann begleitet worden, der für sie bei dem Gewinnspiel unserer Zeitung mitgemacht hatte. Der Höhepunkt des Abends war für sie, als die Höhner ihren Dauerbrenner „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ gespielt haben. Sie ist davon überzeugt, dass die freien Plätze der Stimmung keinen Abbruch getan haben: „Wir standen alle den ganzen Abend lang!“

Die Höhner fanden das wohl auch, denn Gruber erzählt, dass sie wieder nach Dieburg kommen wollen. Darauf wird Hannelore Schmidt aber wahrscheinlich nichtmehr warten, denn sie überlegt zum nächsten Konzert in die Heimatstadt der Kölner zu fahren.

sma/ula

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