Dieburger Martinsmarkt am Wochenende

Budenzauber in der Innenstadt

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Die schnatternden Gänse gehören zum Dieburger Martinsmarkt wie Glühwein und Zuckerwatte.

Dieburg - Vom morgigen Freitag bis zum Sonntag dominiert zum 28. Mal der Martinsmarkt die Dieburger Innenstadt. In einer Sonderbeilage, die dem heutigen DA beiliegt, informiert unser Verlag umfassend über das Treiben.

Am Montag gab Marktmeister Alois Ostner, in dessen bewährte Hände der verantwortliche Gewerbeverein die Organisation einmal mehr gelegt hat, die letzten Neuigkeiten bekannt.

Inzwischen hat Ostner auch den letzten freien Standplatz vergeben. 40 Beschicker werden alleine den Fechenbach-Park in eine mittelalterliche Szenerie verwandeln. Auf dem nichthistorischen Teil des Martinsmarkts sind auf dem Martkplatz sowie in der östlichen Rheingaustraße, der Steinstraße und der Zuckerstraße weitere 100 Stände mit gastronomischen und kunsthandwerklichen Angeboten zu finden.

Alle Jahre wieder bewege sich der Markt in diesem stattlichen Umfang, so Ostner. „Es sind vielleicht mal drei, vier Buden mehr oder weniger, insgesamt ist es aber konstant.“ Längst nicht jeder, der am Dieburger Treiben mit einem Stand teilnehmen möchte, kommt zum Zug. Ostner liegen stets mehr Bewerbungen um einen Platz vor, als er annehmen könne. Zugleich achtet er auf eine gesunde Durchmischung der Angebote und auf Qualität - etwa die Optik der Buden betreffend.

Im Besonderen ein offenes Ohr hat Ostner für Gruppen und Vereine, die sich mit einem Stand einbringen möchten. In diesem Jahr sind es fünf, die in der Regel am Marktplatz zu finden sind. So ist die Prinzengarde aufs Neue dabei, auch der Tauchclub und die Dieburger Musikanten. Überdies gestalten die Fastnachtsgruppen Schelleklopper und Trottwaklopper den Markt mit.

Ostner nannte am Montag weitere Details zum Rahmenprogramm. So spielt die Eppertshäuser Folkband „Saytensprung“ sowohl am Samstag als auch Sonntag ab 15 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus. Dorthin sollte man auch kommen, möchte man am Luftballon-Wettbewerb teilnehmen: Für 50 Cent ersteht man vor dem Rathaus einen Ballon, füllt eine Karte mit seinen Kontaktdaten aus und hofft, dass sie am Ballon möglichst weit fliegt und nach der Landung zurückgeschickt wird. Ein halbes Dutzend Preise winkt. Treffpunkt ist neben dem Stand der Münzpräger. Hier ist wieder das Team um Herbert Kosch im Einsatz. In Zinn, Silber und Gold geprägt wird als Motiv diesmal die neue Orgel in der Wallfahrtskirche.

Ostner verspricht für die jungen Gäste wieder Kinderkarussell und Riesenrad. Die Steinstraße bleibt an den Markttagen für Pkw und Busse gesperrt. „Es wäre toll, wenn in den umliegenden Straßen die Bewohner ihre Autos in den Garagen und Höfen abstellen, um zusätzliche Parkmöglichkeiten zu schaffen“, bittet Ostner.

Am Martinsmarkt-Samstag (9.) lädt das Atelier Hénon in der Steinstraße 23 von 18 bis 21 Uhr Erwachsene und Kinder zum Malen bei Kerzenschein ein. Bei gedämpftem Licht sollen gespenstische Bilder entstehen. Jeder Interessierte kann einfach vorbeikommen und zum Pinsel greifen.

jd

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