Dreikäsehoch ganz groß

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Viele Interessierte besuchten mit ihren Kindern den neuen „Dreikäsehoch“.

Dieburg (ves) ‐  Aufgeregt rennen die Kids durch die verschiedenen Gruppen des „Dreikäsehoch“. Die zweijährige Nicola schaukelt zufrieden in einem Hängestuhl, während Julian und Sebastian sich um ein leuchtendes Auto streiten. Schließlich greift eine Erzieherin ein und bringt ein zweites Auto in Spiel, was beide Jungs zufrieden stellt und die Streiterei vergessen lässt. Von Verena Scholze

Trotz dichten Schneetreibens herrschte am Samstag großer Andrang und die Besucher drängelten sich pünktlich um 15 Uhr vor der Kinderkrippe, die zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Im November war die Einrichtung in das neue Domizil „Am Bauhof“ umgezogen, da die alten Räumlichkeiten in der Marienschule langsam zu eng wurden und man aus Platzgründen weichen musste (wir berichteten). Auf rund 600 Quadratmetern Fläche inklusive Nutzfläche haben die nun 50 Kinder genügend Platz zum Toben, Spielen und Lernen.

Evi Heyl: „Konzept kommt sehr gut an“

Unsere Kapazitäten sind mit den 50 Kindern erschöpft, wir können keine weiteren mehr aufnehmen“, erklärt Kinderkrippenleiterin Evi Heyl. Die Belegung ist nur mit Kindern aus Dieburg möglich. Eltern aus Münster und Altheim zeigen sich während des Besuchs enttäuscht darüber. „Es ist eine tolle Einrichtung und wir hätten unsere Kinder gerne hier untergebracht“, sagt Sigrid Weimer aus der Nachbargemeinde.

Generell äußern sich die Eltern sehr positiv über das, was sie hier sehen. „Das Konzept kommt sehr gut an“, freut sich Heyl. „Wir sind mittlerweile zu einem richtigen Referenzobjekt geworden.“ So wurden bereits in den vergangenen Wochen wiederholt Anfragen und Besichtigungswünsche von Gemeinden aus der Region an die Leiterin des ,,Dreikäsehoch“ gerichtet.

Frische Farben und kindgerechte Gestaltung im „Dreikäsehoch“

Neben den Landeszuschüssen hat die Stadt Dieburg im vergangenen Jahr den Ausbau des angemieteten Gebäudes mitfinanziert und ist „seit Januar auch in den Mietvertrag involviert“, sagt Heyl. „Im Zuge des Umzuges wurden die Elternbeiträge im November mit denen anderer Krippen gleichgesetzt und angepasst“, erklärt Heyl.

Die neue Einrichtung wurde kindgerecht gestaltet und auf die Bedürfnisse eines Dreikäsehoch im Alltag abgestimmt. So wurden neben den Elementen wie freundliche Farbgestaltung und kindgerechter Toilettenhöhe die Wände mit Durchreichen versehen, um den Kontakt zwischen den Gruppen zu fördern. Ein großer Bewegungsraum mit Kletterhaus bietet Platz zum Toben.

Spenden für Renovierungs- und Umbauarbeiten sind willkommen

Alle Innenarbeiten, die seit dem Umzug noch zu bewältigen waren, sind nun fast abgeschlossen“, sagt Heyl. So soll im Frühjahr die Gestaltung des Außengeländes unter Einbeziehung der Eltern beginnen, die aktiv mit Hand anlegen werden. Auch Spenden aus der Dieburger Geschäftswelt an den „Dreikäsehoch“ sind für die Geländegestaltung natürlich ebenfalls willkommen.

Die Kinder sollen ein naturverbundenes Außengelände erhalten mit Wasserelementen und Naturmaterialien, mit denen alle ihre Sinne angeregt werden“, so Heyl.

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