Düstere Klänge im „Biga“

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Dieburg (sef) - Das für Karfreitag geplante Konzert der Band „Nachtgeschrei“ musste wegen des Tanzverbotes in Hessen ausfallen. Band und Veranstalter wollen jedoch nichts jetzt schuldig bleiben.

Und so steht am Mittwoch, 22. Juni, ein Abend der härteren Klänge mit Folk, Rock, Metal und Mittelalter im Biergarten Dieburg (Hohe Straße 17) auf dem Programm.

Nach einem erfolgreichen Konzert im vergangenen Jahr kommt die Band ein weiteres Mal in den Club gegenüber der Hochschule. Inzwischen existiert die Combo seit fast vier Jahren, zwei Alben haben sie in dieser Zeit veröffentlicht. Seit ihrer Gründung haben sich Nachtgeschrei innerhalb kurzer Zeit einen beachtlichen Fankreis erspielt. Vor kurzem haben die sieben Hessen ihre dritte Platte „Ardeo“ (ich brenne) veröffentlicht und touren seit Anfang Februar mit dem neuem Programm durch die Clubs der Republik: Nachdenklich, schwermütig und düster, aber auch lebendig, mächtig und geradlinig nach vorne gehend - so will Ardeo ohne Rücksicht auf die engen Konventionen des Mittelalter-Rocks Grenzen ausloten.

Vom Geheimtip zur einer festen Größe

In den vergangen fünf Jahren hat sich die Band von einem Geheimtip zu einer festen Größe des Genres entwickelt. Konzerte in Deutschland und dem benachbarten Ausland, ein Plattenvertrag bei Massacre Records und die Unterstützung durch die renommierte Bookingagentur Extratours folgten. Im Oktober gehen die Mannen mit Genre-Legende „Subway to Sally“ auf große Tour.

Nachtgeschrei kombinieren in ihrem Stil harten Rock mit folkigen Melodien, alt-ehrwürdige Instrumente wie Drehleier und Dudelsack mit der Gewalt und Durchschlagskraft einer Rockband. Persönlich, echt und direkt wollen die Frankfurter mit Wucht und Lebensfreude – ebenso wie mit bittersüßer Melancholie Nerv und Herz der Fans treffen. Das neue Album „Ardeo“ unterstreicht dabei den Ruf der Band als Grenzgänger.

Fans, die bereits im April Karten gekauft haben schauen nicht in die Röhre, die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Für alle anderen kosten Karten an der Abendkasse, ab 20 Uhr, zehn Euro.

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