Großer Ansturm auf die Drahtesel

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Noch mehr Käufer und Verkäufer als sonst kamen zum 20. Fahrradbasar der FDP Dieburg. Groß wie Klein versammelte sich am Samstagvormittag beim Fahrradbasar der Dieburger FDP zum Fachsimpeln um die Drahtesel.

Dieburg - Von einer solchen Quote können die meisten Verkäufer auf Flohmärkten nur träumen: Wer am Samstagvormittag auf dem Rathaus-Vorplatz sein altes Fahrrad veräußern wollte, hatte eine gute Chance, dies gegen Bares zu realisieren. Von Jens Dörr

„Etwa 70 Prozent der Räder, die bei uns angeboten werden, werden auch verkauft“, sagte Wilhelm Reuscher gegen 10 Uhr, als er kurz zum Durchatmen kam. Der Landtagsabgeordnete der vergangenen Legislaturperiode veranstaltete mit der FDP Dieburg zum inzwischen 20. Mal den längst bekannten wie beliebten Fahrradbasar. Diesmal könnte die Erfolgsbilanz der Verkäufer alter und manchmal noch überraschend neuer Drahtesel sogar noch besser ausgefallen sein. Zwar kamen aufgrund des guten Wetters noch etwas mehr Verkäufer als sonst; für die 250 angebotenen Räder interessierte sich beim Jubiläumsbasar indes auch eine besonders große Schar an potenziellen Käufern. Der Ansturm am Samstag, als gleich zu Beginn das Publikum am größten war, übertrumpfte jenen vieler früherer Basare.

Neben Reuscher sorgten 20 weitere Helfer, nicht nur Parteimitglieder, sondern auch Freunde und Bekannte der Dieburger Liberalen, für die Durchführung des Markts. Die Verkäufer legten die Preise wie gehabt selbst fest und kennzeichneten gemeinsam mit dem Veranstalter die Räder. Die FDP nahm fürs Feilbieten der Bikes keine Gebühr, erhielt lediglich bei erfolgtem Verkauf zehn Prozent des Erlöses. „Die meisten Räder werden für 50 bis 100 Euro angeboten“, führte Reuscher am Samstag aus. Aber auch deutlich teurere Rennräder sowie ab und an Außergewöhnliches wie Einräder oder Tandems gehörten zum FDP-Basar. Auffällig sei diesmal das große Angebot an Kinderrädern gewesen.

Fahrrad-Check für den Frühling

Anlässlich der 20. Auflage ihres Basars veranstalteten die Liberalen überdies eine Tombola mit 20 Preisen. Sie passten thematisch zum Geschehen. Gewinne, teils spendiert von Adam’s Radladen in Münster, waren beispielsweise Helme und Schlösser.

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